Choose a language

Fragen und Antworten

FAQs für den Inbetriebnahmetechniker

Sie benötigen Hilfe und Unterstützung mit Ihrer Ladestation? Hier haben wir Antworten auf die häufigsten Fragen für Sie zusammengestellt. Bei Störungen oder im Servicefall bitten wir Sie, sich an Ihren Händler zu wenden.

Installationsvideo

Lernen Sie mehr über die Installation und Inbetriebnahme einer KEBA-Wallbox in diesem Video!

Montage

An welchen Stellen/Orten darf die KeContact P20 montiert werden?
Die KeContact P20 ist grundsätzlich für Montagen im Innen- sowie Außenbereich geeignet. Dennoch sind einige Montagehinweise und -restriktionen zu beachten. Details zur Montage finden Sie im Installationshandbuch im Kapitel „Allgemeine Kriterien für die Standortauswahl“.

Ist Spezialwerkzeug zur Montage, Installation und Prüfung nötig?
Zur Montage der KeContact P20 benötigen Sie eine Bohrmaschine sowie einen Gabelschlüssel (13mm/M8).


Elektrische Installation:

  • Schlitzschraubendreher für Versorgungsklemmen (Klingenbreite 5,5 mm)
  • Schlitzschraubendreher für SELV Klemmen (Klingenbreite 3,0 mm)
  • Kreuzschraubendreher PH2
  • Montagewerkzeug für Kabelverschraubungen M16 (SW 20mm) und M32 (SW 36mm)
  • LSA+ Anlegewerkzeug (optional – Varianten mit PLC/Ethernet-Kommunikation)


Beachten Sie, dass nach der Installation der Stromladestation eine elektrische Prüfung nötig ist. Diese elektrische Prüfung hat nach den jeweils gültigen nationalen Standards und Richtlinien zu erfolgen.

Welches zusätzliche Material ist zur Montage nötig?
Die KeContact P20 wird in Europa-Varianten anschlussfertig mit sämtlichem benötigten Montagematerial geliefert.

Inbetriebnahme

Allgemeine Hinweise zur Inbetriebnahme finden Sie im Installationshandbuch im Kapitel „Inbetriebnahme“.

Wo sind die technischen Daten der KeContact P20 zu finden?
Die technischen Daten der KeContact P20 finden Sie im Installationshandbuch im Kapitel „Technische Daten“.

Wie kann man die KeContact P20 nach der Montage testen?
Die Stromladestation kann zur Unterstützung der Anlagenerstprüfung in einen Inbetriebnahmemodus versetzt werden. Hierbei wird ein Selbsttest des Gerätes durchgeführt (Verriegelung, Schützansteuerung, Strommessung, etc.) und das Ergebnis wird angezeigt. Detaillierte Informationen finden Sie im Installationshandbuch im Kapitel "Inbetriebnahmemodus/Selbsttest".

Kann man die KeContact P20 in ein eigenes Heimnetzwerk einbinden?
KeContact c-series Varianten können über die festverdrahtete LSA+ Klemme in ein Heimnetzwerk eingebunden werden.


Die KeContact P20 verfügt über einen Webserver, der aktuelle Energie- und Verbrauchsdaten anzeigt sowie Event- und mögliche Fehler-Einträge listet. Außerdem ist eine externe Steuerung im Netzwerk über UDP-Befehle möglich. Damit lassen sich bspw. Eigenverbrauchsoptimierungen in Kombination mit Photovoltaikanlagen oder anderen Verbrauchern umsetzen. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel „DIP-Swtich Einstellungen im Installationshandbuch sowie in der „UDP Programmieranleitung“ im
Downloadbereich auf www.kecontact.com.

Kann man die Firmware der KeContact P20 updaten?
Ja, das ist möglich. Updates auf Firmware-Letztstände werden auch empfohlen, zumal neue Erkenntnisse aus regelmäßigen Fahrzeugtests mit neuen Modellen sowie mögliche Änderungen in der Normenlandschaft in die Software einfließen. Die neuesten Firmware Versionen inklusive Updateanleitung sind im Downloadbereich auf www.kecontact.com verfügbar.

Mechanische Beschädigungen und Ersatzteile

Das Gerät weist nach dem Auspacken mechanische Beschädigungen auf
Sollten Sie wider Erwarten ein defektes Gerät geliefert bekommen, so füllen Sie bitte das beiliegende Formular „Repair Order“ aus und retournieren das Gerät bei Ihrem Fachhändler oder Servicepartner.

Welche Ersatzteile können nachbestellt werden?
Die Designhaube sowie der Kabelhalter können als Ersatzteil nachbestellt werden. Andere defekte Teile an der KeContact P20 müssen durch KEBA im Zuge einer „Repair Order“ (beiliegendes Formular) ausgetauscht werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler oder Servicepartner.

Anschluss und Installation

Wie wird die KeContact P20 elektrisch abgesichert?
Die Absicherung der KeContact P20 erfolgt grundsätzlich in der lokalen Gebäudeinstallation. Die Absicherung durch Leitungsschutzschalter muss abhängig von der zur Verfügung stehenden Leistung und der jeweiligen KeContact P20-Variante (Typ 2 Buchse/Kabel, Typ 1 Kabel) entsprechend lokal gültiger Richtlinien erfolgen.

Ist zum Betrieb der KeContact P20 unbedingt eine 32A-Zuleitung nötig?
Nein. Die KeContact P20 kann über DIP-Switches im Gehäuse auf den maximal zulässigen Strom konfiguriert werden (10A, 13A, 16A, 20A, 25A, 32A). Beachten Sie die abweichenden Anforderungen zur Erfüllung von „Z.E.-Ready®“ (Renault) im Installationshandbuch im Kapitel „Abweichende Anforderungen zur Erfüllung von „Z.E.-
Ready®“ (Renault).

Welcher Fehlerstromschutzschalter (FI) muss in der Gebäudeinstallation verwendet werden?
Die Wahl des FI-Schutzschaltertyps hängt im Wesentlichen vom zu ladenden Fahrzeug ab. Keba empfiehlt zumindest einen FI-Schutzschalter vom Typ A, wobei manche Fahrzeughersteller verpflichtend einen FI-Schutzschalter vom Typ B (allstromsensitiv) fordern. Es empfiehlt sich daher folgende Herangehensweise:


  • Wird an der KeContact P20 nur ein Fahrzeug geladen und der Fahrzeughersteller fordert keinen FI-Schutzschalter vom Typ B, so kann ein Typ A verwendet werden.
  • Werden an der KeContact P20 unterschiedliche Fahrzeuge geladen, so sollte ein FISchutzschaltervom Typ B installiert werden, um etwaigen Beschädigungen durch Fehlerströme vorzubeugen.

Kann eine KeContact P20 mit Typ 2 Buchse/Kabel auch einphasig betrieben werden?
Ja. Bedenken Sie jedoch, dass bei einphasigem Betrieb weniger Ladeleistung für das
Fahrzeug zur Verfügung steht als bei dreiphasigem Betrieb.

Kann eine KeContact P20 mit Typ 1 Kabel dreiphasig betrieben werden?
Mit einem Typ 1 Stecker/Kabel kann grundsätzlich nur einphasig geladen werden. Bei der KeContact P20 ist es jedoch möglich, die weiteren Phasen im Anschlussbereich anzuklemmen. Die Ladung erfolgt dennoch nur einphasig.

Kann die KeContact P20 von einphasigem Betrieb (230V) auf dreiphasigen Betrieb (400V) umgerüstet werden?
Eine Umrüstung ist in diesem Fall nur bei einer KeContact P20 mit Typ 2 Buchse/Kabel sinnvoll. Mit einer KeContact P20 mit Typ 1 Kabel kann ein Fahrzeug ohnehin nur einphasig geladen werden.

Wie wird das Anschlusskabel in die KeContact P20 eingeführt?
Wird die Zuleitung Aufputz verlegt, so ist eine Kabeleinführung von oben vorgesehen. Erfolgt die Installation Unterputz, so wird das Kabel von hinten in die KeContact P20 eingeführt. Beachten Sie hierbei die Hinweise im Installationshandbuch im Kapitel „Versorgungsleitungen anschließen“.


Eine Kabeldurchführung von unten ist nicht zulässig!

Wozu dient der Freigabeeingang „IN“ (X1)?
Der Freigabeeingang ist zur Verwendung mit einem externen potentialfreien Kontakt vorgesehen. Mit dem Freigabeeingang ist es möglich, den Betrieb der Stromladestation durch externe Komponenten zu steuern (z.B. externer Schlüsselschalter, Rundsteuerempfänger des Energieversorgers, Haussteuerung, Zeitschaltuhr, Zahlenschloss, Photovoltaik-Anlage etc.).


Die Konfiguration des Freigabeeingangs erfolgt über die DIP-Switches im Anschlussfeld. Bei aktiviertem Freigabeeingang ist Laden erst möglich, wenn der Freigabekontakt geschlossen ist.

Wozu dient der Schaltkontakt „OUT“ (X2)?
Der Schaltkontakt X2 „OUT“ ist ein potentialfreier Meldekontakt über den im Fehlerfall (Schützkontakte verklebt/verschweißt) eine vorgelagerte Schutzeinrichtung (bspw. Leitungsschutzschalter oder Fehlerstromschutzschalter) geschalten werden kann. Dies ist bspw. eine zusätzliche Anforderung für Renault Z.E.Ready®-konforme Installationen. Über den Relaiskontakt darf maximal eine Sicherheitskleinspannung <50VAC (0,5A) geschalten werden. Nähere Informationen zu Konfiguration sowie ein Anschlussbeispiel finden Sie im Installationshandbuch im Kapitel „Schaltkontakt Ausgang X2“.


Die Konfiguration des Schaltkontakts erfolgt über die DIP-Switches im Anschlussfeld.

Wie erfolgt die Ethernet-Verkabelung im Anschlussfeld (bei Varianten mit festverdrahteter Ethernet-Kommunikation)?
Die KeContact P20 in Varianten mit Ethernet-Kommunikation (c-series) verfügt über zwei Ethernet-Anschlüsse, einem LSA+ Anschlussterminal sowie einer RJ45-Buchse. Eine fest verdrahtete Ethernetverkabelung vor Ort hat an das LSA+ Anschlussterminal zu erfolgen. Bei der RJ45-Buchse handelt es sich lediglich um eine Schnittstelle für Debugging-Funktionen und zum Softwareupdate.

Mögliche Fehlerfälle

Die KeContact P20 leuchtet nach dem Einschalten nicht.
Sollten an der KeContact P20 nach dem Einschalten keine LEDs aufleuchten, überprüfen Sie bitte die Glasrohrsicherung auf der linken Seite im Anschlussbereich. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Installationshandbuch im Kapitel „Sicherung wechseln“.

Gewährleistung

Die Gewährleistung auf die KeContact P20 beträgt grundsätzlich 24 Monate. Im Gewährleistungsfall wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler oder Servicepartner.

 

Kontakt

Sie brauchen weitere Informationen, haben noch Fragen oder wünschen einen Rückruf?

 

Vielen Dank!

Ihre Nachricht wurde erfolgreich gesendet.