Success Story: Troost GmbH
- 11.3.2026
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Inhalt
Die Troost GmbH ist ein innovatives Dienstleistungsunternehmen im Großraum Mönchengladbach. Als Spezialist für die desinfizierende Aufbereitung und Pflege von Textilien bietet die Großwäscherei qualitäts- und umweltbewusste Dienstleistungen rund um die Textilversorgung an. Die Aufbereitungskapazität in zwei Schichten liegt bei rund 35 Tonnen Textilien pro Tag. Dabei achten die rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich auf einen sparsamen und möglichst umweltschonenden Umgang mit Ressourcen. So konnten in den letzten Jahren durch verschiedene Modernisierungsmaß- nahmen erhebliche Einsparungen beim Energie- und Chemieverbrauch erzielt werden.
Einer der bekanntesten Kunden dürfte der Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach sein. Als langjähriger Partner ist Troost für die komplette Textilversorgung des Borussia- Parks sowie auf Wunsch auch der jeweiligen Gastmannschaften verantwortlich.
Effizientes Wäschemanagement und Platzoptimierung
Die Herausforderung bestand darin, für den Kunden eine zentrale Stelle zu schaffen, die eine automatisierte Ausgabe und Rücknahme der Textilien über die Chipkarten der knapp 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglicht. Denn frische Wäsche wird rund um die Uhr benötigt. Die bisherige Praxis, die Wäsche in den Umkleideräumen lagern zu lassen, sollte überwunden werden, um die Hygienestandards und die Bestandskontrolle zu verbessern.
Für Troost gab es noch eine weitere Schwierigkeit: Bisher wurde nur mit hängender Wäsche gearbeitet. Für die Kunden kam daher nur ein so genannter Kleiderkreisel mit HF-Technik in Frage. Ein Kreisel braucht viel Platz. Das neue System sollte jedoch platzsparender integriert werden und für gelegte Wäsche funktionieren. Dazu muss auf die UHF-Technologie umgestellt werden. Aufgrund der größeren Reichweite und der schnelleren Datenerfassung eignet sich UHF besser für Anwendungen, bei denen es auf hohe Geschwindigkeit ankommt.
Technologischer Fortschritt mit texLOG® Raumlösung
Ausschlaggebend für den Zuschlag war die überzeugende Raumlösung und deren Funktionalität. Die texLOG® Raumlösung besteht aus drei Rückgabeeinheiten, einem modernen Eingangsdrehkreuz aus Glas und einer Personenschleuse als Ausgang. An einem Infoterminal im Raum können die Mit- arbeiterinnen und Mitarbeiter ihr verfüg- bares Kontingent einsehen. Zusätzlich steht eine Lesestation mit Mifare zur Verfügung. Zur Verwaltung der Mitarbeitenden wird die Software KeMas NET eingesetzt. Die Applikationssoftware tex NET steuert die Textilien und deren Zuordnung zu den Benutzern sowie die Verwaltung der Ausgabe- und Rückgabesysteme. Wichtig für den Kunden war die Anbindung an das hauseigene ERP-System.
Eine Besonderheit dieses Projektes ist, dass das Krankenhaus Düren der erste Kunde der Troost GmbH ist, der mit UHF-getaggten Textilien arbeitet. Die Akzeptanz sowohl beim Kunden als auch im Unternehmen ist sehr hoch und das System läuft seit der Inbetriebnahme störungsfrei. Eventuell auftretende Probleme wurden eher auf individuelle Größenänderungen der Kleidungsstücke als auf die Hard- oder Software zurückgeführt.
Optimierte Prozesse, Hygiene und hohe Akzeptanz
Die Lösung hat für die TroostGmbH und das Klinikum erhebliche Vorteile gebracht. Das neue texLOG®-Wäschelager ermöglicht es den Mitarbeitenden, ihre getragene Kleidung einfach und schnell abzugeben und beim nächsten Dienstbeginn die für den Tag zugeordnete Kleidung mühelos zu entnehmen. Die Reduzierung von Such- und Wegezeiten wird durch die optimale Platzierung der Raumlösung in unmittelbarer Nähe des Personaleingangs erreicht. Das System läuft seit der Inbetriebnahme reibungslos und wird sowohl vom Kunden als auch intern sehr gut angenommen.
„Wir sind mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden“, sagt Cathrin Heydemann, verantwortlich für Verwaltung und Personal. „Bis zur Inbetriebnahme und auch danach standen uns die Ansprechpartner von KEBA aktiv zur Verfügung.“ Der Geschäftsführer der Troost GmbH, Herr Philipp Wenzelburger, ergänzt noch: „Eine passende KEBA-Lösung werden wir nach diesen positiven Erfahrungen sehr gerne auch bei anderen Kunden implementieren.“