Für wen eignet sich die Automationsplattform – und wann nicht?
- Digitalisierung
- 3.2.2026
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Inhalt
Kemro Xplained Teil 1 verpasst? Hier geht’s zum Blogartikel.
Für wen ist Kemro X geeignet?
Kemro X ist eine modulare Automationsplattform bestehend aus Apps, Software, Hardware und Technologiepaketen. Dadurch ist sie vielseitig und in vielen Branchen nutzbar. Besonders dort, wo Maschinen flexibel und effizient betrieben werden müssen, zeigt die Plattform ihre Stärken.
Kemro X eignet sich besonders für Maschinenbauer, die Serienmaschinen mit einem hohen Wiederverwendungsgrad entwickeln und ihre Engineering- sowie Serviceprozesse effizient automatisieren möchten. Die Plattform spielt ihre Stärken überall dort aus, wo wiederkehrende Abläufe, standardisierte Workflows und schnelle Inbetriebnahmen entscheidend sind.
Gerade Serienmaschinenbauer profitieren enorm von Kemro X, da Entwicklung, Testing, Inbetriebnahme und Service deutlich automatisiert werden können. Die offene Architektur, vorkonfigurierte Funktionen und erprobte Schnittstellen stammen aus jahrzehntelanger Zusammenarbeit mit führenden Maschinenbau-Unternehmen – und ermöglichen dadurch eine spürbare Reduktion des Engineering-Aufwands sowie eine erhebliche Beschleunigung von Projekten.
Dank dieser bewährten Features bietet Kemro X einen hohen Grad an Standardisierung, Wiederverwendbarkeit und Effizienz, was es zur idealen Automationsplattform für moderne, wettbewerbsfähige Maschinenkonzepte macht.
Was benötige ich um eine Maschine zu automatisieren?
Ein typisches Automatisierungssystem besteht aus:
- Steuerung
- I/O-Modulen
- HMI
- (Servo-) antrieben
- Safety-Komponenten
Kemro X stellt sicher, dass alle Automatisierungskomponenten nahtlos miteinander kommunizieren, einfach diagnostiziert werden können und sich effizient parametrisieren sowie programmieren lassen. Durch die optimierte Kommunikation zwischen Steuerung, I/O, Antrieben und weiteren System-Komponenten wird nicht nur die Stabilität der Maschine erhöht, sondern auch die Fehleranfälligkeit im Betrieb reduziert.
Die integrierten Diagnosefunktionen ermöglichen eine schnelle und präzise Fehleranalyse – ein entscheidender Vorteil für Entwickler, Inbetriebnehmer und Servicepersonal. Gleichzeitig erleichtert die einheitliche Parametrierung und Programmierung den Engineering-Prozess erheblich.
Dadurch sinkt die benötigte Ingenieur-Zeit deutlich, die Wiederverwendbarkeit von Software und Maschinenfunktionen steigt, und die Gesamt-Betriebskosten (TCO) verbessern sich nachhaltig.
Kemro X unterstützt Maschinenbauer damit optimal dabei, effizientere Prozesse, kürzere Entwicklungszyklen und langfristig wirtschaftlichere Maschinen zu realisieren.
Warum ist das TCO von Kemro X besonders attraktiv?
Viele Unternehmen betrachten nur Hardware- und Lizenzkosten. Doch das eigentliche Einsparpotenzial liegt in:
- schnellerer Konfiguration jeder einzelnen Maschine
- reduziertem Test- und Update-Aufwand
- konsistenter Diagnose
- kürzeren Trainingszeiten
- geringerer Fehleranfälligkeit
- höherer Software-Wiederverwendung
Diese Faktoren werden oft unterschätzt. Sie führen zu schnelleren Abläufen, höherer Qualität und besseren wirtschaftlichen Ergebnissen. Es ist auch weniger qualifiziertes Personal erforderlich.
In welchen Branchen und Anwendungen ist Kemro X besonders stark?
Kemro X ist für viele Branchen geeignet, vor allem für Maschinen mit dynamischen, präzisen Servobewegungen.
Typische Einsatzbereiche:
- Kunststoff-Industrie
- Robotik & integrierte Roboter-Systeme
- Blechbearbeitung
- Intralogistik
- Werkzeugmaschinen
Durch langjährige Zusammenarbeit mit führenden Herstellern sind:
- Erst-Inbetriebnahmen in wenigen Tagen möglich
- Entwicklungs- und Serviceprozesse hochoptimiert
- Roboter als Maschinen-Komponente besonders effizient nutzbar
Wann ist Kemro X nicht die passende Lösung?
Kemro X eignet sich weniger für:
- Prozess-Automation
- Gebäude-Automation
- Mobile Automation
Hier sind spezifische Normen, Zertifikate oder besondere technische Anforderungen (z. B. extreme Kabellängen) entscheidend.
Auch wenn ein Windows-IPC als Haupt-Steuerung zwingend gefordert ist, ist Kemro X nicht geeignet. Für HMIs kann Windows allerdings problemlos genutzt werden.
Kemro X unterstützt Maschinenbauer damit optimal dabei, effizientere Prozesse, kürzere Entwicklungszyklen und langfristig wirtschaftlichere Maschinen zu realisieren.
Passt Kemro X in bestehende Maschinenkonzepte?
Ja. Die Plattform ist offen und ermöglicht die einfache Einbindung von:
- eigenen Softwaremodulen
- spezifischen Sensoren
- sicherheitsrelevanten Komponenten
- Hydraulik- oder Pneumatik Elementen
Wer nicht länger selbst Betriebssysteme, Hardware-Interaktionen oder Automation-Apps pflegen möchte, findet in Kemro X eine effiziente Plattformlösung. Durch Standards wie C++, POSIX und Linux wird Wiederverwendung extrem erleichtert.
Wie startet ein Maschinenbauer am besten mit Kemro X?
Die ersten Schritte:
- „Jobs to be done“ definieren
- Gemeinsame Analyse des Maschinen- und Systemdesigns
- Erstellen der Hardware und Softwarearchitektur
- Definition der Schnittstellen zu Drittanbietern
- Aufbau eines gemeinsamen Projektteams
- Einrichtung von Source Code Management & automatisierten Tests
So entsteht eine stabile Basis für zuverlässige Serien-Maschinen.
Bietet KEBA Support über den gesamten Lebenszyklus?
Ja. KEBA begleitet seine Kunden vollständig bei:
- Beratung & Systemdesign
- Installation & Inbetriebnahme
- Serienbegleitung
- Trainings
- Software-Updates
- Remote- & Vor-Ort-Service
- Ersatzgeräte & Lifecycle-Support
Fazit: Für wen lohnt sich Kemro X wirklich?
KEBAs Kemro X eignet sich besonders für Maschinenbauer, die hohe Anforderungen an Dynamik, Präzision, Wiederverwendbarkeit und Effizienz in der Automation haben.
Kurz gesagt: Kunden, die Serienmaschinen entwickeln und ihre Engineering-Prozesse optimieren wollen, profitieren am stärksten.
Kemro X ist also ideal für Maschinenbauer, die:
- dynamische, präzise Servomaschinen bauen
- standardisierte Engineering-Prozesse brauchen
- Software wiederverwenden möchten
- TCO nachhaltig senken wollen
- eine flexible, offene Plattform statt Insel-Lösungen suchen
Wir arbeiten traditionell eng mit Maschinenbauern zusammen – oft über viele Jahre und Produktgenerationen hinweg.
Das bedeutet unter anderem:
- Co-Engineering: Gemeinsame Entwicklung von Maschinenfunktionen und Architekturen
- Gemeinsame Projektteams für Konzeption, Implementierung und Serien-Betreuung
- Offener Austausch: Anforderungen fließen direkt in Produkt-Entwicklungen ein
- Langfristige Stabilität durch verlässliche Roadmaps