Fragen und Antworten

FAQs

Sie benötigen Hilfe und Unterstützung mit Ihrer Ladestation? Hier haben wir Antworten auf die häufigsten Fragen für Sie zusammengestellt.


Bei Störungen oder im Servicefall bitten wir Sie, sich an Ihren Händler zu wenden.

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Allgemeine Fragen / Produktübersicht (9)

Welche Ladestation (a-, c- oder x-series) ist die richtige für mich?

Die Wahl der Ladestation ist abhängig vom Verwendungszweck. Es ist zu unterscheiden zwischen einer einfachen Standalone-Wallbox (a-series) für den reinen Heimgebrauch oder den konnektiven bzw. smarten Varianten (c- und x-series), die mit anderen Systemen interagieren können.
Unser Wallbox-Finder hilft Ihnen bei der Wahl der richtigen KEBA-Wallbox: https://www.keba.com/wallbox-finder
Eine Übersicht zu unserem Produktangebot finden Sie hier: https://www.keba.com/de/emobility/products/product-overview/produktubersicht

Was heißt klimaneutrale Ladestation bzw. was ist die GREEN EDITION?

Mit der KeContact P30 GREEN EDITION haben wir ein Produkt auf den Markt gebracht, das weder durch seine Herstellung, noch seinen Transport, seine Verpackung, seine Lebensdauer oder Entsorgung sich negativ auf das Klima auswirkt. Mehr Informationen dazu unter https://www.keba.com/de/emobility/products/green-edition/

Was ist die KeContact P30 DE440?

Hierbei handelt es sich um eine Sonderedition, die Deutschland Edition. Unserer KeContact P30 wurde speziell auf die Anforderungen der KfW-Förderung (440) abgestimmt und ist somit für diese förderfähig.

Wie erkenne ich, welche Ladestation ich habe und womit die Ladestation ausgestattet ist (Energiezähler, WLAN, RFID…)?

Die Art und Ausstattung der Ladestation kann über die Produktbezeichnung
abgeleitet werden. Wie sich diese Informationen ableiten lassen, ist in der
"Bedienungsanleitung" beschrieben. Die Produktbezeichnung (Beispiel: KCP30-
ES240032-000-xx) befindet sich auf dem Typenschild.

Was ist die minimale/ maximale Ladeleistung mit der KeContact P30?

Die minimale Leistung für EV's ist in der Regel mit 6A definiert, unter diesem Wert ist bei keinem Fahrzeug eine Ladung möglich, die maximale Leistung ist mit 32A bzw. 22kW(3ph) begrenzt. Die Strombegrenzung lässt sich mithilfe der DIP-Switches ändern.

Wo kann ich die KeContact P30 erwerben und wer kann mir diese installieren?

Wir vertreiben unsere Ladestationen über unsere Vertriebspartner/Großhändler. Partner/Händler und Installateure in Ihrer Nähe finden Sie unter folgendem Link: https://www.keba.com/de/emobility/service-support/reseller-search/haendlersuche

Wo finde ich Produktzubehör? (Montagematerial, RFID-Karten, Standsäule...)

Produktzubehör wie Montagematerial, RFID Karten oder die passende Standsäule finden sie bei unseren Vertriebspartner/Großhändler. Anbei der Link zur Partnersuche in ihrer Nähe: https://www.keba.com/de/emobility/service-support/reseller-search/haendlersuche

Unterstützt die KeContact P30 bidirektionales Laden?

Bidirektionales Laden (ISO 15118 V2G – bidirektionales Laden) wird von unserer P30 nicht unterstützt.
Jedoch finden wir dieses Thema sehr spannend und befindet sich natürlich auf unserer Roadmap.

Wie kann ich KEBA zertifizierter Elektriker werden?

KEBA Energy Automation bietet Elektriker:innen die Möglichkeit, durch die Teilnahme an einem Zertifizierungstraining zertifizierte:r KEBA P30 Elektriker:in zu werden und infolgedessen als Partner auf unserer Webseite gelistet zu werden.
Den Link für das Online-Zertifizierungstraining finden Sie unter: https://www.keba.com/de/emobility/service-support/training/web-seminare

MID / ME (5)

Verfügt die Ladestation über einen Zähler?

Bestimmte Varianten der c- und x-series besitzen einen Zähler.
Ob die Ladestation über einen geeichten Zähler verfügt, lässt sich über die Produktbezeichnung ermitteln.
Die Produktbezeichnung befindet sich am Typenschild.
Mit dem markierten M wird der MID-Zähler in der Produktbezeichnung gekennzeichnet.
Img

Was ist der Unterschied zwischen MID- und ME-zertifiziertem Zähler und wann benötige ich einen zertifizierten Zähler?

Der wesentliche Unterschied zwischen MID- und ME-Geräten liegt in der Gültigkeit ihrer Zählerdaten. ME-Geräte haben einen Langzeitspeicher eingebaut, in dem die ME-relevanten Messdatensätze abgelegt werden. Bei einer OCPP-Verbindung werden diese auch an das Backend übertragen. In Deutschland bilden Messwerte von MID-Geräten keine rechtlich gültige Grundlage für die Verrechnung von Energiekosten an Dritte. Für die Weiterverrechnung nutzbare Energiezähler müssen hier dem Mess- und Eichrecht (ME) entsprechen. Messwerte von MID- oder ungeeichten Zählern dienen in Deutschland lediglich dem Zweck der Information.

Was ist der Public Key und wo finde ich diesen?

Einen Public Key gibt es nur bei Wallboxen mit ME-Zähler.
Dieser ist über einen QR Code am Typenschild der Wallbox abzulesen.Img

Wie lange werden Ladesitzungen in der Messkapsel gespeichert?

Es werden >20.000 Messdatensätze gesichert und in der zertifizierten Messkapsel gespeichert. Der Speicher ist in Form eines Ringpuffers ausgeführt. Nach Beschreiben des letzten Speicherplatzes wird der älteste Datensatz überschrieben. Die Dimensionierung des Speichers erlaubt die Aufbewahrung eines Datensatzes für 10 Jahre, bei 5 Ladesitzungen pro Tag.

Wie lange ist die Eichung gültig? Wo kann ich die Ladestation nacheichen lassen?

Die Eichung ist in jeden Land unterschiedlich lange gültig. Um hier genauere Informationen zu erhalten muss Kontakt mit dem Eichamt aufgenommen werden.
Für die Nacheichung ist das zuständige Eichamt zu kontaktieren.

LED-Balken und Display (6)

Was zeigt das LED-Segment an?

Der LED-Balken informiert über den aktuellen Betriebszustand der Ladestation. Er besteht aus 4 Segmenten (S1 bis S4), die gemeinsam oder einzeln in unterschiedlichen Farben leuchten oder blinken können. Der LED-Balken ist nur bei aktiver Stromversorgung sichtbar.
Img
Die wichtigsten Anzeigeelemente werden in folgender Tabelle dargestellt: Img

Je nachdem ob ein Lastmanagement und/oder Backend vorhanden sind, zeigen die LED-Segmente Verfügbarkeit der Systeme an:Img Die Information ist dabei unabhängig von der Farbe der LED-Segmente. Die Farbe (grün oder blau) zeigt lediglich an, ob die Autorisierung aktiviert ist.

Was versteht man unter Fehlercode?

Der Fehlercode gibt Auskunft über den Zustand der Ladestation im Fehlerfall. Dieser besteht aus einer Blau/Rot oder Weiß/Rot Kombination. Eine detaillierte Übersicht der Fehlercodes finden Sie im folgenden Dokument: https://www.keba.com/download/x/2819bd123b/kecontactp30_faqde_web.pdf

Ein Beispiel eines Fehlercodes:
Img
In der Übersicht finden Sie also Beschreibung, als auch Lösungsmaßnahmen des Fehlercodes.

Kann der LED-Balken deaktiviert werden?

Das Leuchten der LED-Segmente kann nicht deaktiviert werden. Die Ladestation verfügt über einen Helligkeitssensor, bei Nacht werden die LED-Segmente gedimmt.

Verfügt die KeContact P30 über ein Display?

Geräte mit Energiezähler (P30 c-series und x-series) verfügen über ein (LED-Dot-Matrix) Display. Img

Was wird mir am Display angezeigt?

Das Display kann je nach Betriebszustand unterschiedliche Informationen anzeigen (z.B. Software-Version, IP-Adresse, Autorisierungsaufforderung,...). Die Hauptaufgabe besteht jedoch darin, den Stand des internen Energiezählers anzuzeigen. Bei Inaktivität wird die Helligkeit der Anzeige reduziert und nach einigen Minuten ausgeschaltet. Das Display leuchtet durch das Gehäuse hindurch und ist nur bei aktiver Stromversorgung sichtbar.

Folgende Informationen werden am Display angezeigt:Img

Meine Wallbox zeigt "out of service" an. Was bedeutet das?

Gründe könnten sein:

  • Der DIP-Switch 2.5 ist auf ON, aber die c-series-Wallbox findet die Master-Ladestation nicht bzw. ist nicht mit dieser verbunden. Folglich wird “out of service” angezeigt (nur bei der Erstinbetriebnahme).

    • Hier die Verbindung zwischen den Ladestationen auf Korrektheit kontrollieren. Gegebenenfalls den LSA+®-Anschluss neu aufcrimpen.

    • Zudem sind nicht alle Switch kompatibel. Gegebenenfalls einen anderen Switch ausprobieren und/oder die Stromversorgung des Switches überprüfen.

    • Es ist darauf zu achten, dass nur einer der beiden Netzwerkschnittstellen (LSA+® oder RJ45) belegt ist.

  • Falls die Netzwerkverbindung in Ordnung ist, können unterschiedliche Software-Versionen (zw. Master und Client) der Grund für diese Meldung sein. Hier sollten alle Ladestationen vorerst im Standalone Modus betrieben und jede Ladestation auf die aktuellste Software- bzw. Firmware-Version gebracht werden.

  • Bei der x-series: Beim erstmaligen Hochfahren der Ladestation kann aufgrund interner Prozesse die x-series-Wallbox für einige Minuten “out of service” anzeigen.

  • Sollte ein Router mit DHCP-Server und der interne DHCP-Server der x-series gleichzeitig verwendet werden: Dadurch könnten die c-series-Geräte nicht im selben Netzwerk wie die Master-Ladestation sein, finden folglich die Master-Station nicht und zeigen “out of service” an. (Dadurch könnten die Ladestation in unterschiedlichen Netzwerken operieren.)

  • Anzeige „out of service“ mit durchgehenden roten LED-Segment: Update ist fehlgeschlagen. Hier hilft ein Deep-Firmware-Update.

Konfiguration & Funktionen (11)

Wie erfolgt die Grundkonfiguration (DIP-Switch)?

Die Grundkonfiguration der Ladestation erfolgt über die DIP-Switches. Änderungen an den DIP-Switch Einstellungen werden erst nach einem Neustart der Ladestation wirksam. Für einen Neustart den Service-Taster 2-3 Sekunden lang bis zum ersten Signalton drücken oder die Ladestation kurzzeitig über den Leitungsschutzschalter stromlos schalten.

Für weitere Informationen, hier ein Link zum Installationshandbuch ab Kapitel „8.1 DIP-Switch Einstellungen“:
https://www.keba.com/download/x/44d3dc9e54/kecontactp30_ihde_web.pdf

Hier ein Beispiel der ON-/OFF-Stellung der DIP-Switches: Img

Wie kann ich meine Ladestation auf 11kW drosseln?

Damit Sie die Stromstärke auf 11kW (16A) einstellen, müssen Sie den DSW 1.7 in der ersten Reihe auf „ON“ stellen. Danach müssen Sie einen Neustart über den Service-Taster machen, indem Sie den Service-Taster 2-3 Sekunden lang bis zum ersten Signalton gedrückt halten. Die Wallbox macht dann einen Neustart und die neuen Einstellungen werden übernommen. Danach ist die Wallbox auf 11kW (16A) eingestellt und eine Ladung kann vorgenommen werden.Img

Für weitere Informationen hier der Link zum Installationshandbuch ab Kapitel „8.1 DIP-Switch Einstellungen“:
https://www.keba.com/download/x/44d3dc9e54/kecontactp30_ihde_web.pdf

Ist eine automatische Phasenumschaltung möglich?

Unsere Wallbox unterstützt keine automatische Phasenumschaltung.
Das müsste mit einer externen Schützsteuerung realisiert werden. Die gewünschte Einstellung des Lademodus (1- bzw. 3-phasig) muss im Standby bzw. bei unterbrochener Ladesitzung erfolgen. Danach kann der Ladevorgang gestartet/fortgesetzt werden.

Wozu ist der Freigabeeingang X1?

Der Freigabeeingang X1 ist ein potentialfreier Kontakt, welcher es ermöglicht, dass die Ladestation durch externe Komponenten steuerbar ist. Genutzt werden kann der Freigabeeingang X1 beispielsweise als externer Schlüsselschalter, Zeitschaltuhr, Zahlenschloss, Photovoltaik-Anlage, etc.
Damit der Freigabeeingang X1 aktiviert ist, muss der DSW 1.1 auf „ON“ gestellt und ein Neustart der Wallbox gemacht werden.Img Img
Mithilfe des Freigabeeingangs X1 in Kombination mit dem DSW 2.6 kann der verfügbare Ladestrom auf einen bestimmten Wert reduziert werden. Img

Wofür ist der Schaltkontakt-Ausgang X2?

Der Relaiskontakt X2 ist potentialfreier Relaiskontakt, welcher als Ladestatusanzeige (Standardverwendung) oder Schütz-Überwachung verwendet werden kann, um die Wallbox mit einer übergeordneten Abschaltlösung stromlos zu machen.
Damit der Schaltkontakt-Ausgang X2 aktiviert ist, muss der DSW 1.2 auf „ON“ gestellt und ein Neustart der Wallbox gemacht werden.Img Img

Was signalisiert die Status-LED?

Die Status-LED unterhalb vom Service-Taster signalisiert den Betriebszustand.
Diese blinkt abwechselnd in den Farben rot-gelb-grün, welche den funktionieren Betriebszustand darstellen.Img

Wie lässt sich die Wallbox neu starten?

Über den Service-Taster, welcher sich neben den DIP-Switches befindet, lässt sich die Wallbox neu starten.
Dabei muss man den Service-Taster 2-3 Sekunden lang bis zum ersten Signalton gedrückt halten, damit die Wallbox neu startet.Img

Wie kann ich Logfiles herunterladen?

Nur bei der P30 x-series können Logfiles heruntergeladen werden.

Folgende zwei Optionen gibt es:

  • Im Webinterface können unter der Kategorie „System“ beim Punkt „Logging“ die Logfiles heruntergeladen werden und zur Verfügung gestellt werden.

  • Mit einem leeren FAT32 formatierten USB-Stick können Sie ebenfalls Logfiles herunterladen, indem Sie den leeren FAT32 formatierten USB-Stick an die USB-Schnittstelle der Wallbox stecken. Die Wallbox erkennt den USB-Stick automatisch und lädt die Logfiles auf den USB-Stick. Erst bei „Remove USB“ kann der USB-Stick entfernt werden.

Welche USB-Sticks kann ich für die Konfiguration verwenden?

Es kann jeder beliebige USB-Stick verwendet werden, der leer und im FAT32-Format formatiert ist.

Gibt es an der Wallbox einen An-/Aus-Schalter?

Die Wallbox selbst hat keinen An-/Aus-Schalter, der Leitungsschutzschalter dient als Netztrenneinrichtung.

Gibt es Möglichkeiten den Ladestrom zu steuern?

  • über den Freigabeeingang X1 zum Aktivieren und Deaktivieren der Ladung

  • über Smarthome-Interface (UDP, Modbus TCP) z.B.: Loxone, Cohere, Smartfox, myGEKKO

  • über das lokale Lademanagement der P30 x-series

  • über das OCPP-Backend, welches die Vorgabe gibt

Weitere Informationen finden Sie in den jeweiligen Handbüchern, hier ein Link zum Downloads-Bereich:
https://www.keba.com/de/emobility/service-support/downloads/downloads

UDP, Modbus TCP / Smart Home (8)

Welche Varianten der KeContact P30 lassen sich in ein Smart Home einbinden?

Unsere Wallboxen der c- und x-series lassen sich über die Netzwerk-Protokolle Modbus TCP und UDP steuern, die DE440 bedingt.

Wie lässt sich die KEBA KeContact P30 in ein Smart Home einbinden?

Zum Aktivieren des Smarthome Interfaces muss der DSW 1.3 für die UDP/Modbus TCP Ansteuerung aktiviert werden.

INFORMATION:
Ist der DSW 1.3 deaktiviert, lassen sich trotzdem UDP Register auslesen, aber nicht schreiben!

Für die netzwerktechnische Verkabelung ist die LSA+® Schnittstelle zu verwenden. Img

Für die richtige Konfiguration des Controllers (im Bild: Home Automation Server) wenden Sie sich bitte an den Hersteller der Steuerung.

Benötigen Sie eine Anleitung/Übersicht zu den UDP/Modbus TCP Protokolle, finden Sie diese auch in unserem Downloadbereich:
https://www.keba.com/de/emobility/service-support/downloads/downloads

Welche Modbus/UDP Befehle unterstützt die KeContact P30?

Eine detaillierte Auflistung der unterstützten UDP und Modbus TCP Befehle finden Sie in unserer Programmieranleitung in unserem Downloadbereich.
Nachfolgend der Link zum jeweiligen Handbuch:
UDP Programmieranleitung
https://www.keba.com/download/x/4a925c4c61/kecontactp30udp_pgen.pdf

Modbus TCP Programmieranleitung
https://www.keba.com/download/x/dea7ae6b84/kecontactp30modbustcp_pgen.pdf

Lassen sich die DE440 Editionen in ein Smart Home einbinden?

Bei der KfW-Wallbox (DE440 & DE440 GREEN EDITION) handelt es sich um eine KeContact P30 Deutschland Edition, die den Anforderungen der KfW Förderung entspricht und Kommunikationsschnittstellen UDP sowie Modbus TCP verfügbar hat.
Diese Schnittstellen ermöglichen das externe Steuern dieser Wallbox, zum Beispiel über einen UDP-Controller innerhalb eines Smart Homes.
Das Fahrzeug folgt hierbei dem PWM-Signal, welches von der Wallbox gesendet wird und den maximalen Ladestrom widergibt.
Im Gegensatz zu einer KeContact P30 c-serie ist allerdings kein Meter verbaut- geladene Energiemenge und momentane Ladeleistung können nicht von der Wallbox abgerufen werden.
Zusätzlich fehlen auch Display und die Fähigkeit, die Wallbox mit einem Master zu verbinden.
Sie ist also ein reines Standalone-Gerät.
Für eine Überschuss- bzw. Photovoltaik-optimierte Ladung empfehlen wir die P30 c- und x-series, da diese über die volle Funktionalität der UDP und Modbus/TCP verfügen.

Ist Überschussladen in Verbindung mit einer PV-Anlage möglich?

Unsere Wallboxen der c- und x-series lassen sich über die Netzwerk-Protokolle Modbus TCP und UDP steuern und eignen sich daher für die Nutzung von PV-Überschuss. Um die eigene Photovoltaikanlage für das Laden zu nutzen, ist neben dem Wechselrichter zumeist auch ein Controller notwendig, der die zentrale Steuerung beider Systeme übernimmt.
Für mehr Informationen siehe auch: https://www.keba.com/de/news/emobility/pv-ueberschussladen

Mit welchen Controllern/Systemen ist die KeContact P30 kompatibel?

Eine Liste der Systeme, die die KeContact P30 integriert haben, finden Sie hier:
https://www.keba.com/download/x/cfb8f30e78/integratorenliste_de.PDF

Wie lässt sich eine Zwangsladung bei zu wenig Überschuss realisieren?

Eine Zwangsladung ist mithilfe eines externen Controllers in Kombination mit dem externen Freigabekontakt X1 möglich.
Anschlusschema
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Ist ein Wandschalter installiert und an X1 in der Ladestation angeschlossen, erfolgt bei Betätigung dieses Schalters (Aktivierung) eine Ladefreigabe über den Controller in Höhe des konfigurierten max. Ladestrom unabhängig von PV-Produktion. Die Einstellung ist am Interface des Controllers zu aktivieren.

Ist eine dynamische Hausanschlussüberwachung möglich?

Ja, eine dynamische Hausanschlussüberwachung ist sowohl im Standalone Betrieb (nur x-series) als auch im Ladeverbund mithilfe eines Zählers möglich.

Durch die Hausanschlussüberwachung kann dem ladenden Fahrzeug dynamisch der jeweils verfügbare Ladestrom zur Verfügung gestellt werden, abhängig von den restlichen Verbrauchern am Hausanschluss. So wird sichergestellt, dass die Hausanschlusssicherung nicht überlastet wird, und nicht grundsätzlich eine geringere Ladeleistung gewählt werden muss, als durch das Fahrzeug und die Installation möglich wäre.

Näheres dazu, sowie eine Liste unterstützter Zähler finden Sie in unserem Konfigurationshandbuch ab S.37
https://www.keba.com/download/x/7f48257cc6/kecontactp30x-series_konfde_web.pdf

RFID & Autorisierung (7)

Welche RFID-Karten/RFID-Tags darf ich verwenden?

Unserer Ladestationen mit inkludiertem Reader akzeptieren Karten/RFID-Tags nach ISO 14443 oder ISO 15693. Bei diesen handelt es sich um die handelsüblichen Standards am Markt.

Warum wird meine RFID-Karte nicht erkannt?

Ein falsches Format wurde verwendet.
Die RFID-Karte befindet sich nicht in der lokalen Whitelist. Damit die RFID-Karte erkannt wird, muss sie eingelernt werden.
Bei Ladenetzwerk (x-series): Die RFID-Karte muss an der Master-Ladestation im WebInterface eingelernt werden.
Bei einzelner Ladestation (c-series): Die RFID-Karte muss direkt an der
Ladestation eingelernt werden.
Bei Anbindung an ein externes OCPP-Backend: Die RFID-Karte befindet sich nicht in der Whitelist des OCPP-Backend. Damit die RFID-Karte erkannt wird, muss sie am OCPP-Backend gespeichert werden.

Wie viele RFID-Karten können auf einer P20 bzw. P30 angelernt werden?

P20 und P30 a- und c-series: bis zu 20 RFID-Karten
P30 x-series: bis zu 1.024 RFID-Karten
P30 x-series mit Anbindung an ein OCPP-Backend: unbegrenzt

Wie lerne ich RFID-Karten an?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, RFID-Karten anzulernen. Bei der a- und c-series funktioniert dies direkt an der Ladestation.
Mehr dazu finden Sie unter: https://www.keba.com/download/x/9349e6f29a/kecontactp30_bdde_web.pdf im Kapitel 5.2.
Bei der x-series erfolgt dieser Vorgang via Webinterface im Reiter RFID. Dort können Karten angelernt, bearbeitet und gelöscht werden.

Ich habe bereits eine KEBA-Ladestation ohne RFID-Funktion und möchte diese erweitern mit einer Ladestation mit RFID-Reader. Ist das möglich?

In einem Ladeverbund ist es nicht möglich verschiedene Autorisierungs-Modi zu betreiben. Es gibt entweder die Möglichkeit den gesamten Verbund mit- bzw. ohne Autorisierung zu betreiben.

Wie kann ich meine Ladestation vor Fremdzugriff schützen?

In einem Ladeverbund ist es nicht möglich verschiedene Autorisierungs-Modi zu betreiben. Es gibt entweder die Möglichkeit den gesamten Verbund mit- bzw. ohne Autorisierung zu betreiben.

Kann ich den RFID-Reader nachrüsten?

Unsere Ladestationen der P30 sind optional mit einem RFID-Reader ausgestattet, die Möglichkeit einen solchen nachzurüsten ist nicht möglich.

Netzwerktechnik (18)

Wann verwende ich den LSA+® Anschluss und wann den RJ45?

Der Ethernet1-Anschluss X4 ist als Klemmenblock in LSA+® Technik ausgeführt. Eine fest verdrahtete Kommunikation (z.B. für SmartHome oder ein Ladenetzwerk) darf nur an diesem LSA+® Anschluss ausgeführt werden. Der Ethernet2-Anschluss X3 (RJ45) dient allein für Diagnosezwecke am Gerät (Debugging).

Bei meiner Ladestation fehlt die LSA+® Schnittstelle.

Die a-series, Deutschland Edition, GREEN EDITION Deutschland haben nur eine RJ45 Buchse verbaut.

Wie erkenne ich, ob eine Netzwerkverbindung zur Ladestation besteht?

Es leuchtet an der Platine im näheren Bereich der Buchse noch einen zusätzliche grüne LED.

Wenn das LAN Kabel an der LSA+® Klemme angeschlossen ist, leuchtet im Bereich der LSA+® Klemme auf der Platine, eine grüne LED.

Wie binde ich die Ladestation in mein lokales Netzwerk ein?

Hier gibt es 2 Möglichkeiten:

  • Über LAN: Dazu muss eine LAN-Verbindung zu einen Router/Switch geschaffen werden.

  • Über WLAN (nur x-series): Hier müssen mehrere Einstellungen im Webinterface vorgenommen werden: Im Webinterface der x-series kann unter Konfiguration/Netzwerkverbindung der Parameter WLAN/WiFi auf ON gestellt werden. Ist diese Einstellung gewählt, werden weitere Einstellungsmöglichkeiten angezeigt.
    Hier müssen dann weitere Felder ausgefüllt werden, um die Verbindung zum WLAN-Router zu konfigurieren.
    Hier kann auch nach dem Router gesucht werden, zu dem eine Verbindung aufgebaut werden soll .
    Wenn die Einstellungen richtig eingegeben wurden, muss nach unten gescrollt werden und auf den „Akzeptiert“-Button gedrückt werden, um die Einstellungen zu übernehmen.

Wie aktiviere ich den lokalen DHCP-Server?

Bei der x-serie kann der lokale DHCP-Server kann im Webinterface unter Konfiguration/Netzwerkverbindung auf ON/OFF gestellt werden.

Welche IP-Adressen dürfen der Ladestation zugewiesen werden?

Die Range 192.168.25.xxx darf nicht vergeben werden.
Die Range 192.168.2.xxx darf nicht vergeben werden.
Die Range 192.168.42.xxx darf nicht vergeben werden.

Welche Router/Switches können verwendet werden?

Jeder handelsübliche Router oder Switches kann für ein Netzwerk mit unseren Wallboxen verwendet werden. Wir sind hier auf keine besonderen Hersteller beschränkt.

Wie sollen die Router/Switches konfiguriert werden?

Informationen dazu befinden sich im Konfigurationshandbuch des Routers/Switches.

Was muss bei der Verwendung eines Routers beachtet werden?

Das Port-Forwarding muss aktiviert sein.Der Router ist selber ein DHCP-Server, das bedeutet, dass er im Netzwerk selbständig IP-Adressen an die Geräte im Netzwerk vergibt. Der lokale DHCP-Server an der Wallbox (x-series) muss auf OFF gestellt werden.

Darf ich zwei Master-Ladestationen mit aktiviertem internen DHCP-Server an den gleichen Switch hängen?

Nein, das ist nicht möglich. Es darf immer nur ein Gerät im Netzwerk als DHCP-Server arbeiten.

Wo sehe ich die MAC-Adresse?

Bei der x-serie wird die MAC Adresse entweder im Webinterface auf der Statusseite der Wallbox oder im Rdiperinterface angezeigt. Die MAC Adresse des Hotspots wird am Konfigurationsetikett angegeben.

Bei der c-series wird die MAC Adresse im vereinfachten Webinterface angezeigt.

Wie kann ich die IP-Adresse einstellen?

P30 c-series ohne Netzwerkanbindung: Wenn sich die Ladestation in keinem Netzwerk befindet, kann die IP-Adresse fix über die DIP-Switches
eingestellt werden (siehe "Installationshandbuch"). Für die Ladestation kann eine IP-Adresse im Bereich von 192.168.25.11 bis 192.168.25.26 vergeben werden. Img

P30 c-series mit Netzwerkanbindung: Wenn sich die Ladestation in einem Netzwerk befindet (Master-/Client-Netzwerk), wird die IP-Adresse automatisch
durch den Router oder durch die Master-Ladestation (x-series mit aktiviertem DHCP-Server) vergeben. Bei Vergabe durch die Master-Ladestation kann die IP-Adresse nicht geändert werden. Bei Vergabe durch den Router kann die IP-Adresse in der Benutzeroberfläche des Routers geändert werden. Das geschieht, indem der MAC-Adresse der jeweiligen Ladestation die gewünschte IP-Adresse zugewiesen wird.

P30 x-series mit Anbindung an Router: Wenn die Ladestation mit einem Router verbunden ist, wird die IP-Adresse automatisch durch den Router vergeben. Die IP-Adresse kann in der Benutzeroberfläche des Routers geändert werden, indem der MAC-Adresse der Ladestation die gewünschte IP-Adresse zugewiesen wird.
P30 x-series mit aktiviertem DHCP-Server: Wenn der lokale DHCP-Server der Ladestation aktiviert wurde, erhält die Ladestation automatisch die IP-Adresse 192.168.42.1. Diese IP-Adresse kann nicht geändert werden.

Wo sehe ich die IP-Adresse?

Die IP-Adresse wird von einer Wallbox beim Starten immer am Display angezeigt (Vorausgesetzt es ist ein Display verbaut).
Bei der x-series wird die IP-Adresse auch im Webinterface auf der Statusseite angegeben.
Ist die Wallbox mit einen Router verbunden, wird die IP-Adresse auch im Interface des Routers angezeigt.

Wie kann die IP-Adresse von Clients ermittelt werden?

Die IP-Adresse wird beim Starten der Wallbox am Display angezeigt.

Wo finde ich das Passwort für den WLAN Access Point (WLAN Hotspot)?

In der Verpackung der Wallbox ist ein Beutel enthalten, in der sich das Konfigurationsetikett (silberner Sticker) befindet. Dort werden die Informationen für die Hotspot Anbindung angezeigt.

Funktioniert die WLAN Verbindung und die Nutzung des Access Points gleichzeitig?

Nein, das ist nicht möglich. Wenn die Einstellung WiFi Verbindung auf ON gestellt wird, schaltet sich der Access Point automatisch auf OFF.

Wie erstelle ich die Wifi Verbindung zum Router?

  • Vorab muss die Anzahl der im Ladeverbund eingestellten Wallboxen auf 1 gestellt werden. Dies wird im Reiter Ladeverbund eingestellt. Wenn kein Ladeverbund besteht ist die Einstellung bereits auf 1.

  • Übernehmen auswählen.

  • Anschließend auf den Reiter Netzwerkverbindung wechseln.

  • Den lokal DHCP-Server auf OFF stellen.

  • Das WLAN/WIFI im Webinterface auf ON stellen, der WLAN Access Point wird automatisch deaktiviert.

  • Wenn dieser Punkt auf ON gestellt wird und der Access Point auf OFF ist, kann man die Netzwerkverbindung vom zu verbindenden Router suchen lassen und das Passwort eingeben werden.

  • Einstellung „Übernehmen“.

  • Nun besteht die Möglichkeit, mit der generierten IP-Adresse vom DHCP-Server (Router) sich mit dem Webinterface zu verbinden.
    Die IP-Adresse wird nach dem Neustart kurz auf dem Display der Wallbox angezeigt.

Wie kann ich über die Ferne auf die Ladestation zugreifen?

Dies ist über eine VPN Verbindung zum Netzwerk und der IP-Adresse der Wallbox möglich. Ebenfalls kann über ein Backend eine Verbindung zur Wallbox realisiert werden. Über Mobilfunk erhält die Wallbox einen öffentliche IP-Adresse, mit der man ebenfalls das Webinterface erreichen kann.

Webinterface (4)

Was ist das Webinterface und wofür wird es genutzt?

Die P30 x-series hat das sogenannte umfangreiche Webinterface. Die P30 a- und c-series haben das sogenannte vereinfachte Webinterface.

Im umfangreichen Webinterface der P30 x-series werden die notwendigen Einstellungen für die Kommunikation der Ladestation konfiguriert. Die Konfiguration für das gesamte Ladenetzwerk erfolgt über die P30 x-series.

Genutzt wird das Webinterface beispielsweise zum Auslesen der Ladesitzungen, zum Einlernen der RFID-Karten, zum Durchführen von Software-Updates, zum Durchführen von Konfigurationseinstellungen, …
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Das vereinfachte Webinterface der P30 a- und c-series liefert nur Statusinformationen wie z.B.: die Gesamtenergie, die Energie einer Ladesitzung, die Leistung, die Spannung, den Strom, den Zustand und die Basic-Logs. In diesem Webinterface lässt sich nur ablesen, hier können keine Konfigurationen und Einstellungen vorgenommen werden.
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Wie verbinde ich mich mit dem Webinterface?

Um das umfangreiche Webinterface der P30 x-series nutzen zu können, ist ein Login erforderlich. Die Login-Daten für die erste Anmeldung im Webinterface stehen am Konfigurationsetikett. Nach der ersten Anmeldung muss das Passwort aus Sicherheitsgründen geändert werden. Das Passwort kann mit dem Recovery Key zurückgesetzt werden.
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Um auf das Webinterface der Master-Ladestation zuzugreifen, ist eine Netzwerkverbindung erforderlich. Die Netzwerkverbindung kann über LAN, WLAN, WLAN Access Point oder Mobilfunk hergestellt werden (z.B.: mit PC oder mobilem Endgerät). Das Webinterface der Master-Ladestation kann aufgerufen werden, indem die IP-Adresse der Master-Ladestation in einem Webbrowser eingegeben wird. Die IP-Adresse der Master-Ladestation wird je nach Verbindungsart unterschiedlich ermittelt. Diese wird bei einem Neustart der Ladestation während dem Hochfahren auf dem Display angezeigt.

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Am einfachsten funktioniert der Zugang zum Webinterface über den WLAN Access Point. Unsere Wallbox stellt von Werk aus ein WLAN-Netz zur Verfügung. Dazu gehen Sie in die WLAN-Einstellungen Ihres Endgerätes (PC, Smartphone, ...) und verbinden sich dort mit der SSID, die die Seriennummer der Wallbox als Namen hat.

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Die IP-Adresse des WLAN Access Points ist standardmäßig 192.168.2.1. Diese geben Sie in Ihrem Webbrowser ein und gelangen anschließend zum Login.
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Um das Webinterface nutzen zu können, ist ein Login erforderlich.
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Die Login-Daten für die erste Anmeldung im Webinterface stehen am Konfigurationsetikett. Das Konfigurationsetikett befindet sich in einem Beutel, der dem Montagematerial beigelegt ist.
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Nach der ersten Anmeldung muss das Passwort aus Sicherheitsgründen geändert werden.
Dabei sind die Passwort-Richtlinien zu beachten:

  • mindestens 10 Zeichen lang

  • höchstens 2 gleiche Zeichen folgen aufeinander

  • mindestens 3 der folgenden Kriterien sind erfüllt:
    1 Großbuchstabe (A−Z)
    1 Kleinbuchstabe (a−z)
    1 Ziffer (0−9)
    1 Sonderzeichen

Auf das vereinfachte Webinterface der P30 a- und c-series kann mittels Netzwerkzugang zugegriffen werden. Das vereinfachte Webinterface ist über die IP-Adresse der Ladestation abrufbar.

P30 a- und c-series ohne Netzwerkanbindung:

Wenn sich die Ladestation in keinem Netzwerk befindet, kann die IP-Adresse fix über die DIP-Switches eingestellt werden. Für die Ladestation kann eine IP-Adresse im Bereich von 192.168.25.11 bis 192.168.25.26 vergeben werden. Nach einem Neustart wird dann die IP-Adresse am Display angezeigt.
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P30 c-series mit Netzwerkanbindung:

Wenn sich die Ladestation in einem Netzwerk befindet (Master-/Client-Ladeverbund), wird die IP-Adresse automatisch durch den Router oder durch die Master-Ladestation (P30 x-series mit aktiviertem DHCP-Server) vergeben. Bei Vergabe durch die Master-Ladestation kann die IP-Adresse nicht geändert werden. Bei Vergabe durch den Router kann die IP-Adresse in der Benutzeroberfläche des Routers geändert werden. Das geschieht, indem die MAC-Adresse der jeweiligen Ladestation die gewünschte IP-Adresse zugewiesen wird.

Ich habe mein Konfigurationsetikett verloren, wo bekomme ich ein neues?

Das Konfigurationsetikett wird nur bei der P30 x-series mitgeliefert.
Wenn Sie Ihr Konfigurationsetikett verloren haben, können Sie das über unser Kontaktformular oder über unseren Chatbot neu anfragen und wir schicken Ihnen dann die Konfigurationsdaten nochmals zu.

Hier ein direkter Link zum Kontaktformular und zum Chatbot:
https://www.keba.com/de/emobility/service-support/servicefall

Wo kann ich meine Ladesitzungen einsehen?

Die x-series bietet im WebUI die Möglichkeit die letzten 200 Ladesitzungen sich anzuzeigen zu lassen. Über die Schaltfläche "Export" lassen sich die Ladesitzungen der letzten 90 Tage als *.csv-Datei exportieren. Verschiedene Filterfunktionen ermöglichen das Suchen nach verschiedenen Ladesitzungen. Beispielsweise kann nach Ladesitzungen gefiltert werden, die ein bestimmtes Startdatum haben oder bei denen eine spezielle RFID-Karte verwendet wurde.
Durch diese Übersicht ist z.B.: ein einfaches Abrechnen mit dem Arbeitgeber möglich.
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OCPP (7)

Wozu dient ein OCPP-Backend?

Die P30 x-series bietet die Möglichkeit, über das „Open Charge Point Protocol“ (OCPP) an ein zentrales Management-System angebunden zu werden. OCPP als offenes Anwendungsprotokoll ermöglicht es, jedes zentrale Management-System unabhängig vom Hersteller oder Lieferanten mit der Ladestation zu verbinden.

Möglichkeiten:

  • Hier werden die Verbrauchswerte je RFID-Karte (Nutzer) aufsummiert und abgerechnet. Die Ladesitzungen werden dabei zentral gespeichert.

  • Es lässt sich ein Lastmanagement ebenfalls über ein Backend realisieren. Hierbei kommt die Vorgabe zur Höhe des Ladestroms über das OCPP-Backend.

  • Statusinformationen auslesen/ Befehle wiedergeben

Mit welchen OCPP-Versionen ist die KeContact P30 kompatibel?

Aktuell unterstützen wir:

  • OCPP 1.5 über SOAP
  • OCPP 1.6 über SOAP oder JSON

Gibt es ein Backend von KEBA?

KEBA seitig bieten wir leider kein Backend an. Da es sich um ein anwenderoffenes Protokoll handelt, sind wir mit allen gängigen Backend Anbietern kompatibel.

Welche Möglichkeiten gibt es für eine OCPP-Backend Anbindung?

Die Wallbox der x-series kann entweder

  • über Mobilfunk (GSM 4G) oder
  • einem externen Router mit DHCP-Server (LAN oder WLAN)
    an das Backend verbunden werden.

Wie sehe ich, ob die Master-Ladestation mit dem OCPP-Backend verbunden ist?

Die Anzeige auf der Frontseite der Ladestation gibt Auskunft, welche Kommunikationsverbindung hergestellt ist.
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Falls die Verbindung zum Backend aktiv ist, blinken alle 4 Segmente des LED-Balkens grün, blau.

Zusätzlich ist im Webinterface der x-serie unter dem Register Status anhand des sogenannten "Heartbeats" ersichtlich,
wie der Zustand der Verbindung zum Backend ist.
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Mit welchem Datenaufkommen ist zu rechnen?

Das Datenaufkommen für die Kommunikation über OCPP 1.5 SOAP liegt zwischen 10 und 50 MB pro Monat und ist abhängig von der Anzahl der Ladesitzungen.

Was ist bei der Einrichtung eines OCPP-Backends zu beachten und wie ist es einzurichten?

Bei der Anbindung an ein OCPP-Backend ist Folgendes zu beachten:

  • Es wird empfohlen der Master-Ladestation im Netzwerk eine statische IP-Adresse anhand der MAC-Adresse des Geräts zu vergeben.

  • Das OCPP-Backend befindet sich im Regelfall nicht im gleichen Netzwerk, daher muss der Ladestation eine „Public IP-Adresse“ zugewiesen werden, die auf die interne IP-Adresse geroutet (NAT) wird.

  • Die Firewall muss so konfiguriert werden, dass eine Kommunikation zwischen Ladestation und dem OCPP-Backend möglich ist.

  • Bei einer Anbindung via VPN muss die IP-Adresse des VPN in der Konfiguration (Webinterface) für den Downlink angegeben werden.

  • Bei einer Mobilfunk-Anbindung kann es nötig sein, dass die benötigten Ports vom Mobilfunkanbieter freigeschaltet werden.

Für die Kommunikation mit einem OCPP-Backend müssen folgende Ports im Netzwerk freigeschaltet sein:
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Die Konfigurationsdaten erhalten Sie vom Backend Betreiber. Diese sind im Webinterface der x-series unter dem Register Konfiguration -> OCPP einzutragen.
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SIM Karte (nur x-series) (6)

Kann eine externe GSM-Antenne benutzt werden?

Nein, es gibt bei unserer Wallbox keine extra Anschlüsse für eine externe Antenne.

Welche Möglichkeit habe ich bei schlechtem Mobilfunkempfang (z.B. Tiefgarage)?

Wir empfehlen hier einen GSM/LTE fähigen Router in einem oberen Stockwerk aufzustellen und über LAN zwischen Router und Wallbox eine Verbindung zu realisieren.

Was soll man für eine GSM/LTE-Anbindung beachten?

  • Signalstärke überprüfen

  • Datenvolumen

  • Freischaltung der erforderlichen Ports

Das Funksignal kann auch getestet werden.
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Welcher SIM-Kartentyp ist zu verwenden?

Mini-SIM-Karte, ISO/IEC 7810:2003, ID-000, 25,0 x 15,0 x 0,76 mm

Sim-Karte einsetzen:

Können GSM und LAN zeitgleich verwendet werden?

Ja, GSM und LAN (LSA+®) können unter folgender Voraussetzung zeitgleich verwendet werden: Im LAN-Netzwerk kann sich ein Switch befinden oder ein Router mit deaktiviertem DHCP-Server, um Konflikte mit dem DHCP-Server des GSM-Modems zu vermeiden.

Welche APN-Informationen benötige ich vom Provider?

APN, Username und Passwort, PIN der SIM-Karte

Update (5)

Wo sehe ich die aktuelle Software-Version?

P30 a-series:
Die aktuelle Firmware-Version ist im vereinfachten Webinterface ersichtlich.

P30 c-series:
Die aktuelle Firmware-Version ist im vereinfachten Webinterface ersichtlich
und wird beim Start der Ladestation am Display angezeigt.

P30 x-series:
Die aktuelle Software-Version ist im Webinterface
ersichtlich.

Wo finde ich Firmware & Software-Updates?

Sämtliche Updates sind im Download-Bereich auf der KEBA Internetseite verfügbar:
Handbücher, Software, Downloads,...
http://www.keba.com/de/emobility/service-support/downloads/downloads

Woran erkenne ich, ob das Update für meine Ladestation geeignet ist?

Sämtliche Updates sind im Download-Bereich auf der KEBA Internetseite verfügbar:
Handbücher, Software, Downloads,...
http://www.keba.com/de/emobility/service-support/downloads/downloads

Woran erkenne ich, ob das Update für meine Ladestation geeignet ist?
Anhand des Produkttyps und der Ausstattungsserie kann man vergleichen, welche Updates auf der Downloadseite geeignet sind. Produkttyp und Ausstattungsserie können über die Produktbezeichnung am Typenschild ermittelt werden.
Beispiel: KC-P30- ES2400[*]2-000-xx

Die Ziffer die anstelle des [*] in der Produktbezeichnung steht, gibt die Serie der Ladestation an. Je nachdem ist die Update Datei zu erörtern.

1...b-series
2...c-series
3...a-series
B, C, E, G oder H...x-series

Für die x-serie verwenden Sie das Software Update.
Für die a-, b- oder c-serie verwenden Sie das Firmware Update.

Wie sind Software-Updates durchzuführen?

Update bei der x-series
Um die Software der Ladestation auf den aktuellen Stand zu bringen, wird ein Software-Update in Form einer *.keb-Datei benötigt. Das Software-Update kann mit einem USB-Stick, über LAN, über ein OCPP-Backend oder über das Webinterface erfolgen. Mit einem Software-Update wird sowohl die Software als auch die Firmware der Ladestation aktualisiert. Eine detaillierte Anleitung mit den Neuerungen (Release Notes) liegt dem Update Package bei.


ACHTUNG
Software-Updates sind stufenweise durchzuführen!


Es kann jeweils nur auf die nächsthöhere Version aktualisiert werden. Liegt beispielsweise die SW 1.10 vor, muss zunächst auf SW 1.11 aktualisiert werden, bevor die SW 1.12 installiert werden kann. Andernfalls wird das Update abgebrochen. Überprüfen Sie daher zuerst, welche Software Version bereits auf der Ladestation installiert ist.
Während des Software-Updates darf die Stromversorgung keinesfalls unterbrochen werden!
Dies kann zu einer Zerstörung der Software auf der Ladestation führen und somit einen weiteren Betrieb unmöglich machen.

INFORMATION
Das Software-Update kann bis zu einer Stunde dauern. Der Update-Vorgang wird durch langsames oranges Blinken des LED-Balkens angezeigt.
Nach dem Software-Update startet die Ladestation automatisch neu. Der LED-Balken blinkt blau oder grün, abhängig von der Autorisierungseinstellung.

Für Update Anleitung siehe download package.


Software-Update über USB-Stick (P30 x-series):

  1. Die aktuelle Software für die Ladestation herunterladen (*.keb-Datei).
  2. Den USB-Stick an einen PC anstecken.
  3. Den USB-Stick mit FAT32 formatieren.
  4. Am USB-Stick ein neues Verzeichnis erstellen mit dem Namen "UPD".
  5. Die heruntergeladene *.keb-Datei in das Verzeichnis "UPD" kopieren.
  6. Den USB-Stick an der USB-Schnittstelle der Ladestation anstecken. Das Update startet automatisch.
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Software-Update über das Webinterface (P30 x-series):

  1. Die aktuelle Software für die Ladestation herunterladen (*.keb-Datei).
  2. Im Webinterface der Ladestation anmelden.
  3. In der Menüzeile unter "System" den Punkt "Software Update" auswählen.
  4. Die aktuelle Software mit der Schaltfläche "Choose a file …" hochladen.
  5. Den Update-Vorgang starten mit der Schaltfläche "Upload & Install".

Software-Update über OCPP-Backend (P30 x-series)

Für ein Software-Update über ein OCPP-Backend ist ein FTP-Link erforderlich.
Bezüglich Details zur Verwendung des FTP-Links kontaktieren Sie den Provider des OCPP-Backends.

Wie sind Firmware Updates durchzuführen? (a-, c-series und GREEN EDITION)

Eine Beschreibung, wie das Firmware-Update durchzuführen ist, liegt der Update-Datei bei.
Es wird ein leerer USB-Stick benötigt, der mit FAT32 formatiert ist.
Zum Durchführen des Firmware-Updates sind folgende Schritte notwendig:

  1. Die aktuellste Firmware von der KEBA-Website herunterladen:
    https://www.keba.com/de/emobility/service-support/downloads/downloads

  2. Die Datei KEBA_P30_USB_xxx.zip extrahieren.

  3. Die Update-Dateien direkt in das Stammverzeichnis des USB-Stick kopieren
    (keine Ordner verwenden).
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  4. Den vorbereiteten USB-Stick an die USB-Schnittstelle USB der Ladestation
    anstecken.

  5. Die Ladestation neu starten: Dafür den Service-Taster T1 bis zum ersten
    Signalton drücken (ca. 1 Sekunde).

  6. Das Firmware-Update wird durchgeführt. Die Status-LED LED unter
    dem Service-Taster blinkt dabei in verschiedenen Farben und Zeitabständen.

  7. Der Updatevorgang kann bis zu einer Minute dauern.
    Nach der Installation des Updates leuchtet die Status-LED permanent
    grün.

  8. Den USB-Stick von der Ladestation abstecken. Dadurch wird ein Neustart
    der Ladestation ausgelöst.

  9. Die Firmware-Version der Ladestation prüfen.

Ladeverbund / Lastmanagement (9)

Wie wird ein Ladeverbund aufgebaut?

Ein lokales Ladenetzwerk umfasst jeweils 1x P30 x-series als Master und bis zu maximal 15x P20/P30 c-series als Client.

Die Client-Ladestationen werden über einen Router oder Switch mit der Master-Ladestation über LAN verbunden. Bei der Verwendung einer Client kann die Verbindung zwischen den Ladestationen direkt erfolgen.

Die Konfiguration für die Kommunikation zwischen Master- und Client-Ladestationen erfolgt im Webinterface.

Damit die Ladestationen untereinander kommunizieren muss der DSW 2.5 bei allen Ladestationen im Ladeverbund auf „ON“ gestellt werden.

Kann ich mehrere P30 x-series in ein Ladenetzwerk einbinden?

Nein, das ist nicht möglich. Ein Ladeverbund darf nur 1x P30 x-series enthalten.

Welche Faktoren sind für den Aufbau eines Ladeverbunds zu beachten?

  • paralleles Laden

  • Ladedauer

  • Ladeleistung

  • Anschlussleistung für das Gesamtsystem

Kann man eine Master-Ladestation und eine Client-Ladestation über eine direkte Verkabelung verbinden?

Die Anbindung der Client-Ladestation an die Master-Ladestation kann über LAN erfolgen.
In diesem Fall muss die Master-Ladestation als DHCP-Server konfiguriert werden. Die Vergabe der IP-Adresse an die Client-Ladestation erfolgt dann durch die Master-Ladestation.
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Wie sehe ich, ob ein Client mit dem Master verbunden ist?

Die Anzeige am LED-Balken signalisiert ob ein Client mit dem Master verbunden ist. Der LED-Balken kann jeweils grün oder blau blinken, kommt darauf an ob die Autorisierung aktiv ist oder nicht.
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Ist es möglich ein Ladeverbund mit mehr als 16 Ladestationen zu realisieren?

Nein, das ist nicht möglich. Aktuell besteht ein Ladeverbund aus 1x P30 x-series und bis zu maximal 15x P20/P30 c-series.

Ist ein dynamisches Lastmanagement möglich?

Es gibt die Möglichkeit eines statisch intelligenten Ladeverbunds und eines dynamischen Lastmanagements:

Im (statischen) Lastmanagement wird dem Master-Gerät der max. Strom der Unterverteilung eingesetzt. Diese verteilt an die bis zu 15 Client Geräte in Abhängigkeit der angeschlossenen Fahrzeuge die zur Verfügung stehende Leistung in Gleichverteilung.
Weitere Information finden Sie hier: https://www.keba.com/download/x/8b22185836/keba-kecontact-p30-master-slave-ladelosung.pdf

Und hier eine kleine Präsentation zur Veranschaulichung zum dynamischen Lastmanagement:
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Die unterstützten Zähler finden Sie wie gehabt im Konfigurationshandbuch (x-series) ab Kapitel „5.5 Einbindung externer Zähler“:
https://www.keba.com/download/x/77cbba1cd9/kecontactp30x-series_konfde_web.pdf

Anbei der Auszug (SW. 1.12.1), bitte beachten Sie aber das laufend mit unseren Updates auch neue Zähler integriert werden.

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Ist es möglich eine Ladestation zu priorisieren?

Es ist nicht möglich eine Wallbox im Ladeverbund zu priorisieren. Die verfügbare Energie wird im Gleichverteilungsmodus an alle Wallboxen im Verbund aufgeteilt.
Gegebenenfalls lässt sich eine Ladestation über das Backend priorisieren. Dies hängt jedoch vom jeweiligen Backendab.

Kann ich die Ladestationen untereinander über WLAN verbinden?

Da nur die P30 x-series Wallbox das WLAN-Modul besitzt, ist es nicht möglich, die Ladestationen untereinander mit WLAN zu verbinden.

Technische Fragen / Elektriker (Installation & Dimensionierung) (12)

Welchen vorgeschalteten Fehlerstromschutzschalter (FI/RCD) benötige ich?

Die Wallbox KeContact P30 verfügt über eine integrierte Gleichfehlerstromerkennung (DC leakage detection) mit einer Auslöseschwelle von 6 mA (DC), wodurch der sichere Betrieb eines anschlussseitig vorgelagerten FI Typ A gewährleistet werden kann. Dadurch ist kein teurer vorgelagerter Fehlerstrom-Schutzschalter vom Typ B notwendig.

Wie ist der Leitungsschutzschalter zu dimensionieren?

Bei der Dimensionierung des Leitungsschutzschalters sind auch die erhöhten Umgebungstemperaturen im Schaltschrank zu berücksichtigen! Dies kann unter Umständen eine Reduktion der Ladestromvorgabe zur Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit erforderlich machen. Der Nennstrom muss entsprechend den Typenschildangaben in Abstimmung mit der gewünschten Ladeleistung (DIP-Switch Einstellungen zur Ladestromvorgabe) und der Versorgungsleitung ermittelt werden. I(DIP-Switch) ≤ I(Schutzschalter) ≤ I(Versorgungsleitung) ≤ I(Nennstrom)

Für welche Umgebungsbedingungen ist die KC-P30 ausgelegt?

Die P30 kann problemlos sowohl im Innen- als auch Außenbereich bei einem Temperaturbereich zwischen -25 Grad Celsius und +50 bzw. +40 Grad (bei 22kw) Celsius betrieben werden.

Wie hoch muss die Anschlussleistung pro Ladestation sein?

Für die Anschlussleistung gibt es keinen definierten Wert, der Wert ist abhängig von der zur Verfügung gestellten Anschlussleistung. Pro Ladestation darf die Anschlussleistung max. 32 A betragen. Der maximal zulässige Strom (10 A, 13 A, 16 A, 20 A, 25 A, 32 A) wird über die DIP-Switches im Gehäuse konfiguriert.

Was muss bei der Installation in einer (Tief-)Garage beachtet werden?

  • Behördliche Auflagen

  • Feuerpolizeiliche Vorgaben (Belüftungen, Notabschaltungen)

  • Bei Verwendung von GSM die Signalstärke vorab überprüfen

  • Beim Verlegen der Spannungsversorgungskabel und Netzwerkkabel sollten für die Aufputzverlegung Stahlrohre verwendet werden (Sabotagesicherheit)

Gibt es zusätzliche Montagemöglichkeiten?

Ja, beispielsweise auf einer unser Standsäulen. Mehr Informationen finden sie unter:
https://www.keba.com/file/downloads/e-mobility/KeContactP20_P30_Stand_ih_multi_2.pdf

Wann ist die Ladestation betriebsbereit?

Sobald die Ladestation im 3secTakt grün blinkt bedeutet es das sie betriebsbereit ist.

Muss die Ladestation gewartet werden?

Die P30 ist grundsätzlich wartungsfrei, muss jedoch vom Eigentümer regelmäßig auf Defekte an der Ladebuchse bzw. am Ladestecker (inklusive Ladekabel) und auf Gehäusebeschädigungen überprüft werden (Sichtkontrolle).

Benötige ich ein Prüfgerät/Simulator für die Inbetriebnahme?

Für die Inbetriebnahme bzw. Anlagenprüfung wird kein Elektroauto bzw. teurer Fahrzeugsimulator benötigt, da unsere Wallbox über einen eigenen Inbetriebnahme-Modus verfügt.

Welche Messungen sind bei der Inbetriebnahme erforderlich?

Im Inbetriebnahmemodus führt das Gerät einen Selbsttest (Verriegelung, Schützansteuerung, Strommessung, ...) durch.
Zusätzlich wird in diesem Modus, auch ohne angestecktem Fahrzeug, der Schütz zeitlich begrenzt eingeschaltet, um eine Erstprüfung zu ermöglichen. Ein normaler Ladevorgang ist im Inbetriebnahmemodus nicht möglich.
Sonstige erforderliche Messungen sind immer Abhängig vom jeweiligen Ort der Installation, die genauen Anforderungen erhalten Sie in der Regel von Ihrer Elektrofachkraft.

Wie kann die Gleichstromfehler-Erkennung bei der ersten Inbetriebnahme überprüft werden?

Die Ladestation besitzt einen Erstinbetriebnahmemodus. In diesem Modus ist eine Überprüfung mit einem entsprechenden Fahrzeugsimulator oder einem geeigneten Testgerät möglich.

Was tun, wenn sich die Versorgungsklemme nicht öffnen lässt?

Zum Öffnen der Versorgungsklemme ist ein Schraubendreher mit folgenden
Eigenschaften erforderlich:

  • Schlitzschraubendreher

  • Klingenlänge: vorne mindestens 3 cm blanke Klinge (kein Plastiküberzug)

  • Klingenbreite: 4 - 5,5 mm (3/16")
    Zum Öffnen der Versorgungsklemme gehen Sie wie folgt vor:


ACHTUNG
Bruchgefahr der Versorgungsklemme!
Den Schraubendreher in der Versorgungsklemme nicht auf-, ab- oder zur Seite hebeln.


  1. Schraubendreher gemäß der Abbildung in die Versorgungsklemme schieben.
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  2. Schraubendreher mit moderater Kraft gerade in die Versorgungsklemme drücken, bis sich der Kontakt öffnet. Während dem Hineindrücken ändert sich der Winkel des Schraubendrehers.
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Service und Support (4)

An wen kann ich mich bei einem Fehlerfall wenden?

Erste Anlaufstelle im Problemfall ist der Händler bei dem die Wallbox erworben wurde bzw. der Elektriker der die Ladestation installiert hat.

Übersteigt die Situation das Wissen des Elektrikers, wendet dieser sich an unsere geschulten Vertriebspartner. Unsere Vertriebspartner sind in der Lage Sie sowohl technisch als auch kaufmännisch zu unterstützen.

Im Fall, dass die Expertise des 2nd Level Supports den Fehler nicht beheben kann, unterstützt der technische Support von KEBA den Endkunden mit kompetenter Hilfe.
Anhand unserer Partnersuche kann bei Bedarf ebenfalls ein KEBA zertifizierter Elektriker gefunden werden, der im Fehlerfall ebenfalls Unterstützung geben kann. https://www.keba.com/de/emobility/service-support/reseller-search/haendlersuche
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Wie läuft der Reparaturprozess ab?

Sollte der Fall auftreten, dass ein Fehler schwerwiegender ist und nicht vor Ort behoben werden kann, muss die Ladestation zur Reparatur eingesendet werden.

Bezüglich Reparatur und Abwicklung kümmert sich der Vertragspartner/Großhändler, bei welchem die betroffene Wallbox bezogen wurde.
Nachfolgend finden Sie noch den Online Reparaturauftrag, den Sie bitte ausgefüllt der Wallbox beilegen:
https://www.keba.com/de/emobility/service-support/repair/form

Was ist der Premium Austauschservice?

Beim Premium Austausch kommt unser Service Partner direkt zu Ihnen vor Ort und tauscht die defekte Wallbox gegen eine gleichwertige oder höherwertige Wallbox aus. D.h. Sie müssen die Wallbox nicht wie gewohnt über Ihren Händler einschicken und den Standardreparaturprozess durchlaufen, sondern profitieren von einem raschen Service.

Vorteile für Sie:

  • Zeit- und Kostenersparnis durch deutlich
    vereinfachten Austausch-Prozess

  • keine zweite Anfahrt (Demontage/Montage)

  • zufriedene Kunden durch raschen Ersatz
    bei funktionsuntüchtigen Geräte

Ab Beauftragung können Sie bis zum Austausch der Ladestation mit 4 Werktagen rechnen. Befindet sich das Gerät innerhalb der Gewährleistung, ist diese Dienstleistung kostenlos für Sie.

Weitere Informationen zum Austausch-Service für Ladestationen, sowie Beauftragungsformular finden Sie unter nachfolgendem Link:
https://www.keba.com/de/emobility/service-support/austauschservice

Ich habe das Konfigurationsetikett verloren, wo bekomme ich ein neues?

Bei Verlust des Konfigurationsetiketts, kann beim technischen Support von KEBA ein neues Etikett angefragt werden. Bitte wenden Sie sich dazu an Ihren Händler, bei welchem Sie die Wallbox bezogen haben und geben Sie diesem die Seriennummer der Ladestation bekannt.

ACHTUNG: Das Konfigurationsetikett wird nur bei der x-series mitgeliefert.

KEBA eMobility App (22)

Was ist die KEBA eMobility App?

Die App bietet dir einen einfachen Zugang, Kontrolle und Konfigurationsmöglichkeiten für deine Ladestation über dein Smartphone.
https://www.keba.com/de/emobility/digital-solutions/emobility-app/?changelanguage=de

Wo finde ich die KEBA eMobility App?

Die KEBA eMobility App ist im Google Play Store und im Apple App Store zu finden.

Was sind die Grundfunktionen der KEBA eMobility App?

Je nachdem, welche Ladestation du hast, sind die Grundfunktionen folgende:

  • Start / Stopp der aktuellen Ladesitzung

  • Einstellen der maximalen Ladeleistung

  • Einsehen des aktuellen Status der Ladestation: Laden, bereit zum Laden, Warten etc.

  • Anzeige der Details zur aktuellen Ladesitzung: Zeit, geladene Energie, aktuelle Ladeleistung etc.

  • Anzeige der Ladesitzungen als Tabelle: Start-/Stopp-Zeit, Dauer, Seriennummer der Ladestation, RFID-Kartennummer, geladene Energie (kWh) (x-series und Dienstwagen-Wallbox: die letzten 90 Tage oder 200 Ladesitzungen, c-series: die letzten 30 Ladesitzungen)

  • Anzeige der Ladesitzungen als Graph: kWh pro Jahr, Monat, Woche

  • Hinzufügen / Entfernen von RFID-Karten: Swipe an der Wallbox, Export aller Karten (als CSV), Import von Karten (als CSV) (nicht möglich bei der c-series)

  • RFID-Kartenliste: RFID-Kartennummer, Karten-Alias, Status (akzeptiert, unbekannt, blockiert, abgelaufen), zuletzt genutzt, gültig bis (nicht möglich bei der c-series)

  • Automatisiertes Wallbox-Update (nicht notwendig bei der c-series)

  • Hinzufügen / Entfernen einer Wallbox

  • Neustart der Wallbox (nicht möglich bei der c-series)

  • Einstellungen (ähnlich zum Webinterface)

  • Setup-Guide (für das initiale Setup und Verbinden mit der Wallbox)

Für welche Ladestationen ist die KEBA eMobility App verfügbar?

Die KEBA eMobility App ist mit allen KEBA KeContact P30-Wallboxen der x- und c-series sowie der Dienstwagen-Wallbox kompatibel.

Zusätzlich ist die App auch für die KeContact P30 Deutschland Edition (Art.Nr.: 119 857) sowie die KeContact P30 GREEN EDITION Deutschland (Art.Nr.: 121 218) verfügbar. Hier ist jedoch nur ein eingeschränkter Funktionsumfang gegeben, da kein Energiezähler in der Ladestation verbaut wurde. Folgende Features können in der App dennoch genutzt werden:

  • Starten und Stoppen der Wallbox
  • Einstellen der maximalen Ladeleistung
  • Einsehen des aktuellen Status der Ladestation
  • Zeitliche Informationen zur aktuellen und vergangenen Ladesitzungen

Woher weiß ich, welche Ladestation ich besitze?

Hier hilft dir der Setup-Guide in der App. Dieser zeigt dir in wenigen Schritten, welche Ladestation du zuhause hast. Der Setup-Guide fragt dich lediglich nach dem Produktcode, der am Typenschild jeder Ladestation steht. Er hat das Format KC-P30-E***-*- und verrät dem Setup-Guide, welche series du hast.

Muss ich meine Wallbox-Software für die Nutzung der KEBA eMobility App updaten?

Für deine x-series ist ein Software-Update auf die Version 1.13 erforderlich, um alle Features der App nutzen zu können. Du kannst dazu den Setup-Guide in der App verwenden, der dich Schritt für Schritt durch den Prozess führt. Hierfür muss deine Wallbox jedoch zuvor bereits mindestens über Software-Version 1.9 verfügen.

Wenn deine Wallbox aktuell auf einer älteren Software-Version als 1.9 läuft, muss zunächst ein Update der Software via Webinterface auf 1.9 oder direkt auf 1.13 durchgeführt werden.

Für die KeContact P30 c-series und die Deutschland Editionen ist kein Firmware-Update notwendig.

Kann ich meine Ladestation auch von unterwegs via KEBA eMobility App steuern?

Mit der KEBA eMobility App kannst du deine Ladestation dann steuern und einsehen, wenn du dich im selben lokalen Netzwerk (WLAN) befindest. Mit dem nächsten Update der App wird es möglich sein, auf alle x-series sowie die Dienstwagen-Wallbox auch remote, also von überall auf der Welt, zuzugreifen und diese zu steuern.

Gibt es bei der Verwendung der KEBA eMobility App einen Unterschied zwischen x-series und c-series?

Ja, der Funktionsumfang der KeContact P30 x-series und Dienstwagen-Wallbox ist größer als der der c-series.

Welche technischen Voraussetzungen braucht es, damit ich mich via KEBA eMobility App mit meiner Ladestation verbinden kann?

Das Verbinden mit der Wallbox geht schnell und einfach. Vor allem dann, wenn du dafür den Setup-Guide der KEBA eMobility App nutzt. Grundvoraussetzung für die App-Nutzung ist, dass du eine Ladestation verwendest, die mit der App kompatibel ist.

Verbinden mit einer c-series: Die KeContact P30 c-series muss über ein LAN-Kabel mit einem externen Router verbunden sein. Das kann das Verlegen eines Kabels notwendig machen. Wir empfehlen dies von einer Fachkraft (z.B. Elektroinstallateur:in) durchführen zu lassen.

Verbinden mit einer x-series oder Dienstwagen-Wallbox: Hat die x-series einen WLAN-Hotspot, so ist eine Verkabelung mit einem externen Router nicht zwingend notwendig. Die Schnittstelle (API) muss jedoch aktiviert werden. Wenn du den Setup-Guide in der App verwendest, wird diese automatisch aktiviert. Alternativ kann das auch im Webinterface vorgenommen werden.

Welche Wallbox-Konfigurationen kann ich in der KEBA eMobility App vornehmen?

Alle Konfigurationen, die über das Webinterface eingestellt werden können, können auch über die App vorgenommen werden.

Welche App-Features erwarten mich in Zukunft?

Wir erweitern ständig den Funktionsumfang unserer App. Alle KeContact P30 x-series- und Dienstwagen-Wallboxen können mit einem der nächsten App-Updates remote, also über das Internet, gesteuert und überwacht werden. Weiters sind die Ladestation dann auch über das KEBA eMobility Portal einzusehen, zu steuern und zu verwalten.

Folgende Funktionen erwarten Sie:

  • Nutzer:innenregistrierung

  • Erweiterte Übersicht von Ladesitzungen und statistischen Daten

  • Export von Ladesitzungen als PDF- und CSV-Datei

  • Versand von Ladesitzungen per E-Mail (auf Wunsch automatisiert)

  • Smart Charging-Profile (Laden in Zeitfenstern, PV-Überschussladen, Schnellladen)

  • Konfiguration von Master/Client-Verbunden

Welche Betriebssysteme werden bei der Nutzung der KEBA eMobility App unterstützt?

Ein Android-Smartphone wird ab Android 5 und ein iOS-Handy ab iOS 11.0 unterstützt.

In welchen Ländern kann ich die KEBA eMobility App nutzen?

Die App kann weltweit verwendet werden.

Worauf muss ich bei der Nutzung der KEBA eMobility App hinsichtlich Logins und Passwörtern achten? Was ist der Unterschied zwischen Webinterface-Passwort, WiFi-Hotspot-Passwort und WLAN-Passwort?

Für die Verbindung mit der KeContact P30 x-series oder der Dienstwagen-Wallbox mit der App benötigst du das Passwort des Webinterface. Das ist standardmäßig die Seriennummer deiner Wallbox. Für die c-series und P30 GREEN EDITION Deutschland wird kein Passwort benötigt. Der Setup-Guide in der App führt dich auch hier Schritt für Schritt durch den Prozess.

Willst du dich mit deiner x-series oder Dienstwagen-Wallbox per WLAN-Hotspot verbinden, so musst du dies vor dem Verbinden mit der App machen. Gehe dazu in die WLAN-Einstellungen deines Smartphones, suche dir in der Liste den Namen des Wallbox-Hotspots und verbinde dich damit. Die standardmäßige SSID und das Passwort des Hotspots findest du auf dem Konfigurationsetikett, das deiner Ladestation beiliegt.

Bist du mit deiner x-series oder Dienstwagen-Wallbox über den WiFi-Hotspot verbunden, hast du zudem die Möglichkeit, diesen mit deinem lokalen WLAN zu verbinden. Du wirst in der App auch gefragt, ob du dies tun möchtest. Dazu benötigst du natürlich das Passwort deines WLAN-Netzwerkes.

Kann ich die KEBA eMobility App verwenden, wenn ich bereits die App meines Ladestation-Betreibers verwende?

Du kannst die App dann auch parallel zu deiner Betreiber-App verwenden. Damit das funktioniert, musst du beim Betreiber der Ladestation (CPO) das Passwort deiner Wallbox (WebUi) erfragen. Dieses brauchst du, um dich mit der KEBA App verbinden zu können.

Was muss ich bei der Nutzung der KEBA eMobility App bei Ladestationen, die ich von einem Betreiber (CPO) erhalten habe, beachten?

In den meisten Fällen ist es nicht möglich, dass du deine KEBA-Ladestation mit der KEBA eMobility App verbindest, wenn diese von einem CPO (Charge Point Operator) betrieben wird. Der Grund ist, dass du in diesem Fall sehr wahrscheinlich nicht über das Passwort des betreffenden Webinterface verfügst.

Welche Informationen benötige ich, um die KEBA eMobility App erfolgreich mit meiner Ladestation zu verbinden?

Du benötigst den Produkt-Code, um den Setup-Guide zu durchlaufen. Für die x-series und die Dienstwagen-Wallbox musst du zudem das Passwort des Webinterface und das des Hotspots kennen. Für die c-series und Deutschland Editionen braucht es hingegen kein Passwort.

Was muss ich bei der Einrichtung meiner KEBA eMobility App beachten?

Du musst beachten, dass es unterschiedliche Voraussetzungen für das Verbinden mit deiner KEBA-Ladestation gibt und dass nicht alle Ladestationen mit der App funktionieren. Darüber hinaus hängt der Funktionsumfang der App von der verwendeten Ladestation ab. Wir empfehlen dir, auf jeden Fall den Setup-Guide in der KEBA eMobility App zu verwenden. So gestaltet sich die Einrichtung so einfach wie möglich.

Muss ich mich registrieren, um die KEBA eMobility App zu nutzen?

Nein, eine Registrierung ist nicht notwendig. Sobald wir jedoch auch die remote-Steuerung deiner Wallbox einführen und das Portal für dich verfügbar ist, empfehlen wir dir eine Registrierung. Sie bietet dir einige Vorteile und macht das Managen deiner Ladestation noch einfacher.

Welche Kosten fallen bei der Nutzung der KEBA eMobility App an?

Es fallen keine Kosten für die Nutzung der KEBA eMobility App an.

Was mache ich, wenn während des Ladevorganges Störungen auftreten?

Du erhältst in der App Benachrichtigungen, wenn es zu Störungen während des Ladevorgangs kommt bzw. sich der Status deiner Ladestation ändert. Die Behebung von Störungen kann ganz unterschiedlich sein: Manchmal reicht ein Ab- und Anstecken des Ladekabels, ein Neustart des Ladevorganges, ein Neustart der Ladestation oder ein Neustart der App.

Wie kann ich den Namen meiner Wallbox ändern?

Du kannst den Namen deiner Wallbox in der App unter Menu > Settings > Device > API Alias ändern.

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