Elektronische Schlüsselübergabe für Betriebs- und Fahrzeugschlüssel

Success Story: Phoenix Contact GmbH & Co. KG

Wie lässt sich die Verwaltung von Betriebs- und Fahrzeugschlüsseln effizient, sicher und nachvollziehbar gestalten? Die Success Story von Phoenix Contact zeigt, wie durch den Einsatz eines automatisierten Schlüsselmanagementsystems Prozesse optimiert, Sicherheitsanforderungen erfüllt und Mitarbeitende entlastet werden.

Seit 1923 ist Phoenix Contact ein agierendes Familienunternehmen aus Tradition und Verantwortung mit Stammsitz im westfälischen Blomberg. Die Unternehmensgruppe steht für zukunftsweisende Produkte und Lösungen für die umfassende Elektrifizierung, Vernetzung und Automatisierung aller Sektoren von Wirtschaft und Infrastruktur. Ein globales Netzwerk in mehr als 100 Ländern mit 20.000 Mitarbeitenden sichert die wichtige Nähe zum Kunden.

Exzellente Produkte und Lösungen für unsere Kunden

Im Übergabeterminal können Fahrzeugschlüssel sicher verwahrt werden.

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Bis 1997 wurde die erforderliche Schließung von den Bereichen eigenverantwortlich verwaltet. Es gab zahlreiche Schlüssellisten, die händisch geführt und elektronisch nicht dokumentiert wurden. Und auch die Führerscheine wurden von dem Fahrzeugverantwortlichen in regelmäßigen Zeitabständen persönlich kontrolliert und in eine Exceltabelle eingetragen. Das alles war sehr zeitaufwendig und personengebunden.

Mit der Einführung einer Generalhauptschlüssel-Schließanlage im Jahr 1997, die aus verschieden schließenden Schließzylindern besteht, gab es einen hierarchischen Aufbau von Schließkompetenzen für übergeordnete Schlüssel. Übergeordnet Schlüssel sollten das Werkgelände nie verlassen. Der Zugriff auf diese Schlüssel sollte überwacht und protokolliert werden. Zudem sollte eine Steuerung von Zugriffsberechtigungen für einen Generalschlüssel für den „Notfall“ möglich werden. Und auch die Anzahl an bereichsbezogenen Fahrzeugen war gewachsen und brachte damit einen erhöhten Aufwand bei der manuellen Führerscheinkontrolle.

Sicheres Depotsystem mit automatischer Zugriffsüberwachung

Ursprünglich wurden zwei Depotsysteme mit 100 Fächern für die Verwaltung von übergeordneten Schüsseln angeschafft. Mittlerweile befinden sich bei Phoenix Contact Schlüsselboxen mit insgesamt 400 überwachten Fächern zur Verwaltung übergeordneter Schlüssel der Generalhauptschlüssel-Schließanlage und zur Regelung der Fahrzeugausgabe. Über einen Mifare-Leser können sich die Mitarbeiter identifizieren, Schlüssel entnehmen und zurückbringen. Für besonders sensible Bereiche wurde ein Vier- Augenprinzip eingeführt. Damit benötigt man z. B. für die Ausgabe eines übergeordneten Schlüssels einen weiteren Mitarbeiter oder Vorgesetzen. Die Führerscheinkontrolle erfolgt über ein auf dem Führerschein aufgebrachtes UHF-Siegel. Auch Fremdmitarbeiter werden über das UHF-Siegel auf dem Führerschein erkannt. Die Übergabesysteme befinden sich in den Eingangsbereichen zum Werksgelände und im Flurbereich der Gebäude.

Einfacher, aber dokumentierter Zugriff auf Schlüssel und Fahrzeuge

Das automatische Schlüsselmanagementsystem wurde ursprünglich für die Verwaltung übergeordneter Schlüssel der Generalhauptschlüssel-Schließanlage angeschafft. Komponenten wie die Führerscheinkontrolle ergänzten im Laufe
der Jahre die Anlage. Auch Zugriffsrechte auf Arbeitsbühnen, Sonderschließungen zu besonders gesicherten Bereichen, Generalschlüssel von Spind- und Schließfachanlagen werden zwischenzeitlich mit dem System umgesetzt. Mit der erforderlichen Überwachung von übergeordneten Schlüsseln sowie die gesetzliche Verpflichtung der Führerscheinkontrolle wurde die Beschaffung eines Übergabesystems erforderlich. Die Mitarbeitenden wurden in Vorfeld über die neue Vorgehensweise ausführlich informiert. „Durch die zentrale Aufstellung der Key-Boxen und die einfache Zugriffsmöglichkeit auf benötigte Fahrzeuge und Schlüssel ist die Akzeptanz bei den Mitarbeitenden groß“, so Michael Rodewald, Manager Security Service bei Phoenix Contact.

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