So setzen sie auf sichere Wireless-Technologie

Warum KEBA HMI-Geräte bei Wöhler Bohemia Standard sind

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Jan Markvart  bedient ein mobiles KEBA HMI innerhalb einer Roboterzelle mit Delta-Roboter. Um ihn herum liegen Kunststoffbauteile, während er die Maschinenfunktionen sicher steuert.
Der tschechische Maschinenbauer Wöhler Bohemia setzt auf KEBA Safe Wireless HMIs. Die ergonomischen und kabellosen Panels überzeugen durch einfache Bedienbarkeit und hohe Sicherheit – ideale Voraussetzungen für moderne Automatisierungslösungen.

Etwa drei Autostunden vom KEBA-Hauptsitz in Linz entfernt betreibt Wöhler Bohemia in Pelhřimov einen hochspezialisierten Produktionsstandort für Maschinen zur Optimierung der Bürstenfertigung. Bei der Suche nach einem neuen Handbediengerät für ihre Maschinen stieß das Entwicklerteam auf die Safe Wireless HMI-Panels von KEBA. Schon beim ersten Kontakt erkannte das Team zwei entscheidende Vorteile: Ergonomie und Sicherheit.

Bürstenproduktion mit Tradition und Innovationsdrang

Die Region um Pelhřimov gilt als traditionsreicher Standort der Bürstenindustrie. Die 1994 gegründete Wöhler Bohemia s.r.o. ist eine Tochtergesellschaft des 1932 in Deutschland gegründeten Familienunternehmens Wöhler. Seit jeher steht der Name für Qualität in den Bereichen Mess- und Prüftechnik, technische Bürsten sowie Spezialmaschinen zur Herstellung von Farbrollern und Pinseln.

Was ursprünglich als reine Service- und Entwicklungsniederlassung für die Konzernmutter begann, hat sich inzwischen zu einem Anbieter mit eigenem Produktportfolio und wachsender internationaler Ausrichtung entwickelt.

"Die einfache Inbetriebnahme und sichere Funkanbindung haben uns sofort überzeugt. [...] Ein kabelgebundenes HMI wäre hier eine erhebliche Einschränkung".

Ing. Jaroslav Markvart
CEO bei Wöhler Bohemia

Vom OEM-Produkt zur direkten Partnerschaft mit KEBA

Lange Zeit bezog Wöhler KEBA-HMI-Geräte über einen Drittanbieter, der sie unter eigenem Logo weiterverkaufte. Als dieser den Vertrieb einstellte, musste das Unternehmen handeln. Auf der Fachmesse automatica 2020 kam es zum direkten Kontakt mit KEBA. Jaroslav Markvart, CEO von Wöhler Bohemia, erinnert sich: „Wir mussten uns nach Alternativen umsehen, da unser bisheriger Anbieter die KEBA-Produkte nicht mehr liefern konnte. Die direkte Zusammenarbeit hat uns viele neue Perspektiven eröffnet."

Im Gespräch mit KEBA wurde das Team auf das Safe Wireless-Konzept aufmerksam – eine Lösung, die bis dahin nicht bekannt war, aber sofort überzeugte.

Warum kabellos? Mehr Flexibilität und Sicherheit in der Praxis

Aktuell entwickeln die Ingenieure in Pelhřimov eine neue Maschine mit Delta-Roboter. Gerade in der Inbetriebnahmephase ist es entscheidend, dass sich Bediener frei innerhalb der Roboterzelle bewegen können, um den Roboter zu programmieren und gleichzeitig die relevanten Positionen im Blick zu behalten. „Ein kabelgebundenes HMI wäre hier eine erhebliche Einschränkung“, so Markvart.

Die Safe Wireless Panels von KEBA schaffen Abhilfe: Sie verbinden Bewegungsfreiheit mit Maschinensicherheit und gewährleisten eine reibungslose Integration in industrielle Steuerungsumgebungen.

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Schnelle Inbetriebnahme, flexible Anpassung

Ein weiterer Pluspunkt ist die einfache Inbetriebnahme: Stromversorgung anschließen, IP-Adresse konfigurieren, Visualisierung aufspielen – fertig. „Das war in der Tat so unkompliziert, wie man es sich wünscht“, betont Markvart. Darüber hinaus bieten die KeTop-Panels von KEBA umfassende Möglichkeiten zur Individualisierung – sei es in Bezug auf Corporate Design oder spezifische Funktionsanforderungen.

Auch wenn Wöhler aktuell vorwiegend Einzelmaschinen oder Kleinserien fertigt, sieht Markvart hier langfristiges Potenzial: „Für uns könnte das in Zukunft interessant werden, wenn wir unsere Serienfertigung ausbauen.

Antwort auf Marktveränderungen: Individualisierung und Kompaktheit

Angesichts wachsender Konkurrenz aus Asien – insbesondere durch chinesische Hersteller mit etwa 30 % Preisvorteil – sowie der zögerlichen Investitionsbereitschaft der Bauzulieferindustrie, passt Wöhler sein Portfolio an: kompaktere, weniger komplexe Maschinen, schnellere Verfügbarkeit, neue Märkte.

Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil liegt dabei in der hohen Individualisierbarkeit: Fast jede Maschine ist ein Unikat, abgestimmt auf die Anforderungen der Kunden. Das erfordert maximale Flexibilität in Design und Steuerung – auch auf HMI-Ebene.

Neue Branchen, neue Möglichkeiten

Wöhler plant, seine Expertise im Maschinenbau und in der Prozessoptimierung auch anderen Branchen zur Verfügung zu stellen. Die Integration von Automatisierungstechnik und Robotik ist dabei ein zentrales Element. Hier sieht das Unternehmen in der Kooperation mit KEBA einen klaren strategischen Vorteil: „Wir bekommen nicht nur Technologie, sondern auch einen Partner, der unsere Sprache spricht“, so Markvart.

Fazit: Mit KEBA in die Zukunft

Als mittelständisches Unternehmen schätzt Wöhler besonders die schnelle, direkte Kommunikation. „Die Zusammenarbeit mit KEBA ist unkompliziert, schnell und lösungsorientiert. Wir arbeiten auf Augenhöhe und finden gemeinsam neue Wege. Deshalb bin ich überzeugt, dass die Zukunft von Wöhler eng mit KEBA verknüpft ist“, fasst Markvart zusammen.

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