Success Story Stadtpolizei Lézignan-Corbières
- 12.8.2026
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Inhalt
Die Polizeistation ist für die kommunale Sicherheit einer Stadt mit rund 10.500 Einwohnern verantwortlich. Das Team besteht aus 20 Personen: 16 Gemeindepolizisten, drei Sicherheitskräften für den öffentlichen Raum, sowie einer Verwaltungsassistentin. Das neue Gebäude wurde im Oktober 2025 eingeweiht.
Geleitet wird die Police Municipale von Elian Riquelme. Er ist seit Mai 1998 in Lézignan tätig und hat seine gesamte berufliche Laufbahn dort verbracht. Entsprechend genau kennt er die Anforderungen des Teams und die Schwachstellen, die im täglichen Umgang mit Waffen, Munition und persönlicher Ausrüstung entstehen können.
„Alle sind sehr zufrieden und niemand hat zu mir gesagt, dass er zum Bic-Kugelschreiber zurückkehren möchte!“
Zu viele Schlüssel, zu viele manuelle Schritte, zu viele Fehlerquellen
Vor der Einführung der KEBA-Lösung war die Waffenverwaltung in Lézignan-Corbières stark manuell geprägt. Für den Zugriff waren früher drei Schlüssel erforderlich: einer für den großen Tresor, einer für das Einzelfach und einer für das Munitionsfach. Zusätzlich musste ein Zugangscode für die Waffenkammer genutzt werden.
Auch die Dokumentation war aufwendig. Die Beamten mussten Waffennummer, Waffenmodell, entnommene Munition sowie Datum und Uhrzeit manuell erfassen. Dieser Vorgang war nicht nur bei der Entnahme, sondern auch bei der Rückgabe erforderlich.
Im Einsatzalltag führte das zu typischen Problemen. Register wurden aus Zeitmangel nicht vollständig ausgefüllt, Informationen vergessen oder falsche Daten eingetragen. Hinzu kamen technische Probleme mit dem Tresor und den Schlüsseln. Besonders kritisch war, dass die Spezialschlüssel bei Verlust nicht einfach nachzumachen waren.
Gesucht wurde deshalb eine Lösung, die vier Anforderungen erfüllt: schnellere Entnahme und Rückgabe, zuverlässige digitale Datenerfassung, Gesamtübersicht für die Verantwortlichen und die Fernverwaltung von Zugriffsrechten, wenn kurzfristig reagiert werden muss.
Identchip statt Schlüssel: automatisierter Zugriff auf Waffen, Munition und Ausrüstung
Nach Gesprächen mit mehreren Herstellern und dem Besuch des „Salon des PM“ in La Grande-Motte entschied sich die Polizei von Lézignan-Corbières für KEBA. Entscheidend waren unter anderem der enge Austausch mit KEBA, eine Demonstration der Lösung und das Vertrauen in die technische Umsetzung.
Installiert wurde eine Lösung bestehend aus KeMas NET Software und einer Waffenfachanlage mit zwei Säulen in unterschiedlichen Fachgrößen und Funktionen. Die Lösung wird cloudbasiert gehostet.
Der neue Prozess ist einfach: Jeder Polizeibeamte nutzt seinen eigenen Identchip, der bereits für den Gebäudezugang der Polizei verwendet wird. Mit diesem Chip öffnet sich ausschließlich das persönliche Fach des jeweiligen Beamten. Dort werden Waffe, Tränengas, Schlagstock und Team-Telefon verwahrt. Das Telefon kann darin dank USB-Anschluss zusätzlich geladen werden.
Damit entfallen gleich mehrere bisherige Hürden: keine Schlüssel mehr, keine Codes, die sich Mitarbeitende merken müssen, und keine manuelle Dateneingabe im Register. Die Software übernimmt die Dokumentation automatisch.
Mehr Tempo, weniger Fehler und volle Übersicht für die Leitung
Nach der Einführung wurde der Prozess spürbar einfacher. Die Ausrüstung kann schneller entnommen und zurückgegeben werden. Gleichzeitig werden Fehler vermieden, weil die relevanten Daten zuverlässig digital erfasst werden.
Besonders wertvoll ist für die Verantwortlichen die Übersicht über das gesamte System. Über die Software ist nachvollziehbar, ob Waffen genau dann ein- oder ausgetragen sind, wenn sie es sein sollten. Für die Leitung entsteht damit eine neue Form der Kontrolle, also ein Sicherheitsgewinn im täglichen Betrieb.
Auch die Fernverwaltung von Rechten und Fächern ist ein zentraler Nutzen. Zugriffsrechte können angepasst oder entzogen werden, ohne dass physische Schlüssel zurückgefordert oder Schlösser getauscht werden müssen. Gerade bei sicherheitsrelevanter Ausrüstung ist diese Reaktionsfähigkeit entscheidend. Heute erfüllt die Lösung die zentralen Erwartungen: schneller Zugriff, zuverlässige Daten und ein automatisiertes Register.
Die Akzeptanz im Team liegt bei 100 Prozent. Das ist ein starkes Signal. Eine digitale Waffenverwaltung funktioniert dann besonders gut, wenn sie die Sicherheit erhöht und den Arbeitsalltag erleichtert.
Vielen Dank für Ihre Anfrage. Unser KEBA Customer Support wird sich in Kürze mit Ihnen in Verbindung setzen.