Professionelle interne Auftragsverfolgung im Autohandel

Success Story: Stern Auto GmbH

Durch die Kombination aus intelligenter Prozess-Software und vernetzten Übergabeterminals konnte Stern Auto manuelle Abläufe optimieren, Suchzeiten drastisch reduzieren und die Sicherheit im gesamten Autohaus nachhaltig erhöhen. Das Ergebnis: effizientere Workflows, klare Verantwortlichkeiten und ein jederzeit nachvollziehbarer Überblick über Fahrzeuge und Schlüssel.

Alles begann 2010 mit einem gewaltsamen Überfall bei der damaligen Mercedes-Benz Niederlassung in Leipzig. Die Wachmänner hatten keine Chance bei dem perfekt geplanten Coup. Die Täter entwendeten mehrere hochpreisige Fahrzeuge und Bargeld. Die Fahrzeugschlüssel und Tresorschlüssel fanden Sie in wenig gesicherten Schubladen an der Infotheke oder an den Verkäufer- Arbeitsplätzen.

Nun entwickelte man eine auf das Autohaus angepasste Lösung, wie Fahrzeugschlüssel in Zukunft sicher aufbewahrt und nur an Berechtigte ausgegeben werden durften. Dazu sollte die interne Auftragsverfolgung transparenter werden. Nach einer erfolgreichen Testphase am Standort Leipzig wurde das System auch auf alle weiteren damaligen Niederlassungen in Dresden und Magdeburg ausgerollt.

Intelligente Prozess-Software und sichere Übergabeterminals

Es wurde ein Prozess erarbeitet, der alle Abteilungen im Fahrzeughandel einbezog – von der Annahme über die Werkstatt bis hin zu externen Dienstleistern. Man wollte fortan nicht nur genau wissen, wo sich ein Fahrzeug befindet und wer den dazugehörigen Schlüssel hat. Es sollte ein nachvollziehbarer Workflow dahinterliegen, der gleichzeitig dem zeitraubenden Suchen nach Schlüsseln und Fahrzeugen ein Ende machte.

Die Lösung umfasst sowohl Hard- als auch Software von KEBA. In der Software werden Kundenaufträge oder interne Aufträge mit Auftragsstatus angelegt. Sobald alle Daten wie Auftragsnummer, Kennzeichen, Stellplatz oder Fahrzeugnummer im System eingegeben sind, kann der Schlüssel im Terminal deponiert werden. Über die Software sind alle Mitarbeiter und Fremdfirmen wie Abschleppunternehmen, Wachschutz oder Reinigung im System angelegt und mit Rechten und Rollen ausgestattet. So ist eine einfache berechtigte Entnahme möglich.

Die dazu nötigen Transponder werden ebenfalls als vollumfängliches Berechtigungsmedium genutzt, um Türen zu schließen oder auch Berechtigungen, z. B. in der Kantine anzuzeigen. Die Terminals sind strategisch angeordnet und befinden sich zum Beispiel am Info-Counter, vor und in der Werkstatt oder im Ausstellungsraum. So sind kurze Wege garantiert. Ist der Auftrag abgearbeitet, wird er auf beendet gesetzt. So sieht man über den Auftragsverlauf auch noch im Nachhinein genau, welche Stationen das Fahrzeug und der Schlüssel durchlaufen hat.

Permanenter Überblick über alle Aufträge, Fahrzeuge und Fahrzeugschlüssel

Ist das Fahrzeug vom Aufbereiter zurück? Hat der Werkstattauftrag schon begonnen? Fragen zum Auftrag und zum jetzigen Standplatz eines Fahrzeuges können nun einfach und schnell aus dem System heraus in Erfahrung gebracht werden. Dort steht auch, wo sich der dazu passende Fahrzeugschlüssel befindet. Das Suchen hat endlich ein Ende. „Dabei war die Mitarbeiterakzeptanz vor allem der Terminals am Anfang eher skeptisch“, sagt Thomas Bredel, Leiter Facilitymanagement bei Stern Auto. Die Mitarbeitenden hatten vorher wenig Berührungspunkte mit Übergabestationen im Autohandel. Aber das änderte sich ganz schnell. Die Kolleg:innen lernten rasch die vielen Vorteile der Gesamtlösung kennen und schätzen.

Über Stern Auto GmbH

Stern Auto ist heute eine der größten Automobilhandelsgruppen Deutschlands. Sie ist mit Filialen in sechs Bundesländern an 23 Standorten im Raum Berlin, Dresden, Leipzig, Magdeburg, Rostock und Schwerin, sowie mit Russ & Janot in Erfurt und dem Autohaus Sternagel in Potsdam vertreten. Als Mehrmarkenhändler bietet Stern Auto eine große Auswahl vom eRoller bis zum LKW für Privat- und Geschäftskunden an. Zu den vielfältigen Premium-Marken gehören Mercedes-Benz, Mercedes-EQ, Mercedes-AMG, Mercedes-Maybach, smart, FUSO und Hymer. Knapp 1500 Mitarbeiter deutschlandweit sorgen für die Mobilität von Kund:innen.

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