Besucherfrequenz messen und Bankfilialen gezielt optimieren
- 21.10.2026
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Filialnutzung erkennen, verstehen und optimieren - mit KeBob Analyst
Ein gut funktionierender SB-Bereich lebt davon, dass Kund:innen ihre Bankgeschäfte unkompliziert erledigen können. Wer diesen Bereich weiterentwickeln möchte, braucht deshalb ein Verständnis dafür, wie er tatsächlich genutzt wird. Transaktionszahlen einzelner Geräte liefern dafür wichtige Informationen, beantworten aber nicht jede Frage: Eine Person kann bei einem Besuch sowohl den Geldautomaten als auch den Kontoauszugsdrucker nutzen. Zwei Transaktionen entsprechen somit nicht automatisch zwei Besuchen.
Analyst ergänzt diese gerätebezogene Sicht um Auswertungen zu Besucherfrequenz, gleichzeitiger Belegung, Aufenthaltsdauer, räumlicher Nutzung und erkannten Ereignissen. Die Funktion ist in KeBob Cockpit integriert und unterstützt Filialverantwortliche dabei,
Nutzungsmuster zu erkennen: Wie wird ein Standort im Tages- und Wochenverlauf genutzt?
Mehrere Filialen im Blick zu behalten: Eine gemeinsame Übersicht bündelt die eingebundenen Standorte.
Auffälligkeiten gezielt nachzugehen: Statusübersichten fassen relevante Kennzahlen und erkannte Auffälligkeiten im gewählten Zeitraum zusammen.
Entscheidungen fundierter zu treffen: Die Auswertungen liefern Ansatzpunkte für Betrieb, Organisation und Gestaltung der SB-Bereiche.
Wenn aus Daten Erkenntnisse werden.
Die neue Analyst-Funktionalität im KeBob Cockpit macht sichtbar, wie das Foyer genutzt wird. Die gewonnenen Erkenntnisse unterstützen Entscheidungen rund um Filialgestaltung, Laufwege, Ressourceneinsatz sowie Werbeflächen.
Besucherfrequenz, Auslastung und Aufenthaltsdauer verstehen
Wie stark ein SB-Foyer genutzt wird, lässt sich nicht an einer einzelnen Kennzahl ablesen. Viele kurze Besuche können zu einer anderen Raumnutzung führen als weniger, dafür längere Aufenthalte. Analyst verbindet deshalb verschiedene Perspektiven:
Besucherfrequenz: Wann kommen wie viele? Die Anzahl der erfassten Besuche und ihre Verteilung über Tageszeiten und Wochentage machen Stoßzeiten und ruhigere Phasen sichtbar. Das hilft beispielsweise dabei, Reinigungs- oder Wartungsarbeiten möglichst in weniger frequentierte Zeiträume zu legen. Gezählt werden Besuche: Kommt eine Person mehrmals, können entsprechend mehrere Besuche erfasst werden.
Auslastung: Wie viele sind gleichzeitig im Foyer? Die Auswertung zeigt, wann der Raum leer ist, von einer Person genutzt wird oder sich mehrere Personen gleichzeitig darin aufhalten. Auch Spitzen der gleichzeitigen Belegung lassen sich nachvollziehen. Das liefert Hinweise darauf, wie intensiv die verfügbaren Flächen zu unterschiedlichen Zeiten genutzt werden.
Aufenthaltsdauer: Wie lange bleiben Personen? Analyst zeigt die typische Besuchsdauer als Median sowie die Verteilung auf unterschiedliche Zeitspannen. Über eine wählbare Mindestaufenthaltsdauer lassen sich sehr kurze Aufenthalte aus den besuchsbezogenen Auswertungen ausklammern. Erkannte Ereignisse bleiben davon unabhängig sichtbar.
Zusammen helfen diese Kennzahlen, die Nutzung des SB-Bereichs besser zu verstehen: Geht ein höheres Besucheraufkommen auch mit längeren Aufenthalten einher? Gibt es Tageszeiten, die deutlich vom übrigen Verlauf abweichen?
Solche Beobachtungen können Anlass sein, Abläufe oder die Gestaltung des Foyers näher zu prüfen. Eine längere Aufenthaltsdauer erklärt für sich allein noch nicht deren Ursache. In Verbindung mit Besucherfrequenz und Auslastung liefert sie jedoch Hinweise darauf, wo eine genauere Betrachtung sinnvoll sein kann.
Mit der neuen Analyst-Funktionalität von KeBob erhalten Filialverantwortliche einen detaillierten Einblick in die tatsächliche Nutzung ihrer SB-Bereiche - eine fundierte Basis für die Optimierung von Filialen.
Heatmaps für Bankfilialen machen räumliche Nutzung sichtbar
Wo halten sich Personen häufig auf? Welche Flächen werden weniger genutzt? Heatmaps visualisieren die räumliche Nutzung des erfassten Bankfoyers. Damit lässt sich nachvollziehen, wo sich Aufenthalte konzentrieren und wie sich die Nutzung beispielsweise tagsüber und nachts unterscheidet.
Möglich werden diese Heatmaps erst durch das Multi-Kamera Tracking von KeBob, das Personen über mehrere Kamerabereiche hinweg konsistent zuordnet. Ein Kamerawechsel wird dadurch nicht automatisch als neue Personenerkennung behandelt. Diese gemeinsame Sicht auf den Raum schafft die Grundlage für weiterführende Analysen von Nutzung und Bewegungsmustern.
Für einzelne Aufenthaltsschwerpunkte lassen sich weitere Details aufrufen – etwa dazu, wie häufig Personen dort verweilen, wie lange sie bleiben und wann der Bereich besonders genutzt wird. Auch typische Bewegungswege können betrachtet werden. Für die Filialoptimierung entstehen daraus konkrete Fragen:
Passt die Wegeführung zur tatsächlichen Nutzung?
Wo konzentrieren sich Aufenthalte, und welche Flächen werden kaum genutzt?
Sind Informationsmaterialien und Werbeelemente in häufig genutzten Bereichen platziert?
Wie unterscheidet sich die räumliche Nutzung je nach Tageszeit?
Die Auswertungen unterstützen dabei, bestehende Platzierungen zu überprüfen und Veränderungen gezielt zu planen.
Sicherheitsereignisse und Reaktionen auswerten
Zusätzlich zur Filialnutzung wertet Analyst erkannte Ereignisse aus, etwa Abstandsmeldungen, liegende Personen, erkannte Helme oder ungewöhnlich lange Aufenthalte. Je nach Ereignis und Konfiguration lässt sich auch nachvollziehen, welche Reaktionen KeBob ausgelöst hat – von einer ersten Ansprache bis zur Benachrichtigung von Mitarbeitenden. Die Auswertung zeigt damit sowohl die Häufigkeit erkannter Situationen als auch den Verlauf der zugehörigen Reaktionen. Während KeBob je nach Situation und Konfiguration direkt reagieren kann, unterstützt Analyst die Betrachtung über einen längeren Zeitraum. Wiederkehrende Abstandsmeldungen können beispielsweise Anlass sein, die Platzverhältnisse im Foyer zu prüfen. Eine Meldung beschreibt dabei zunächst die erkannte Situation und ist nicht automatisch ein bestätigter Sicherheitsvorfall.
Von der Erkennung zur Filialanalyse
KeBob unterstützt Banken und Sparkassen bereits dabei, ihre SB-Bereiche sicherer und angenehmer zu gestalten. Mit Analyst erweitert sich der Nutzen um die datenbasierte Filialanalyse. Damit wird KeBob auch für Standorte interessant, an denen die bessere Organisation und Wirtschaftlichkeit des Foyers im Vordergrund stehen. Der Nutzen KI-automatisierter Unterstützung im Foyer wird somit um eine wichtige Perspektive ergänzt: Wer die Nutzung seines SB-Bereichs besser versteht, gewinnt Ansatzpunkte, um dessen Betrieb und Gestaltung gezielt weiterzuentwickeln.
Sie möchten die Besucherfrequenz Ihrer Bankfiliale messen und mehr über die Nutzung Ihres SB-Foyers erfahren? Sprechen Sie mit unseren Expert:innen über KeBob Analyst und die Möglichkeiten für Ihren Standort.