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    Second-Screen-Interaktion revolutioniert die Zukunft des Geldbehebens

     

    02.06.13

    Das Forschungsunternehmen CURE hat es sich gemeinsam mit den Industriepartnern KEBA und PLOT zur Aufgabe gemacht, die User Experience bei der Bedienung von Geldautomaten zu revolutionieren. Die Stückelung der Banknoten erfolgt einfach via Wischgeste. Die Nutzung des eigenen Smartphones zur Behebung am Geldautomaten im Zuge des Forschungsprojektes AIR macht dies möglich. Das Gesamterlebnis für die Benutzer erreicht eine neue Dimension.



     

    Zusammen entwickelten CURE, KEBA und PLOT Prototypen für die interaktive Nutzung von Geldautomaten und mobilen Applikationen. Diese wurden in Laborstudien auf benutzerrelevante Kriterien, wie Usability, User Experience und Akzeptanz untersucht. Dabei wird das Smartphone eines Benutzers als so genannter Second Screen verwendet, um eine Interaktion mit dem First Screen, also dem Geldautomaten, zu ermöglichen.


    Konkret heißt dies, dass der Benutzer am Smartphone die mobile Applikation zur Geldbehebung starten kann. Das Besondere daran ist, dass hier bereits schon die gewünschte Stückelung der Banknoten einfach und problemlos mittels Wischgeste eingegeben werden kann. Sobald sich der Benutzer am Geldautomaten befindet, verbindet er sein Smartphone mittels NFC-Tag mit dem Geldautomaten und bekommt das gewünschte Bargeld ausbezahlt. „Die Synergie der beiden Screens wirkt sich positiv auf die User Experience der Benutzer aus und erleichtert die Interaktion mit dem Geldautomaten. Eine Revolution der Screeninteraktion wird somit immer greifbarer“, so Manfred Tscheligi, Geschäftsführer von CURE.

     

    Hohe Kundenakzeptanz dank intuitiver Bedienung Benutzer bevorzugen das eigene Smartphone für die Geldbehebung

    Die Ergebnisse des Forschungsprojekts zeigen: Im Vergleich zur „traditionellen“ Berührungseingabe an Geldautomaten, ziehen es Nutzer vor, den Geldautomaten mit ihrem eigenen Smartphone zu steuern. Gründe dafür stellen die intuitive Nutzung, die einfache Handhabung und die Schnelligkeit dar. Die Second-Screen-Interaktion für Kiosk-Systeme macht es möglich, einige Design-Hürden von traditionellen Kiosk-Systemen zu bewältigen und bietet zudem signifikante Potentiale um die User Experience eingehend zu verbessern.

    Erich Pichler, Leiter Produktmanagement und Systems, KePlus Bankautomation bei der KEBA AG erläutert, warum KEBA sich in diesem Projekt einbringt: „KEBA-Technologien sollen Menschen helfen, ihre Lebens- und Arbeitswelt einfacher zu gestalten. Bei KEBA stellen wir deshalb die User in den Mittelpunkt. Das Forschungsprojekt passt ideal in diese Strategie und für uns ist es wesentlich, daran mit Forschungseinrichtungen und Industriepartnern arbeiten zu können."


     

    Screeninteraktion der Zukunft

    Um diese Art der Screeninteraktion zukunftstauglich zu machen, analysierten und evaluierten die Experience Forscher verschiedenste Methoden der Mensch-Maschine-Interaktion. Allgemein gültige Guidelines sollen in Zukunft auch für andere Kiosk-Systeme und Point-of-Sales Solutions gelten. Natürlich immer mit dem Ziel, die Usability (Benutzerfreundlichkeit) und die User Experience im jeweiligen Anwendungsfall zu erhöhen. Eine geplante Praxisstudie wird der Thematik weiter auf den Grund gehen.