Unser #GREENthankyou an Johann Tomforde
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- 22.1.2026
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Inhalt
Mit unserer #GREENthankyou-Wallbox wollen wir Persönlichkeiten danken, die - wie wir bei KEBA - die Mission rund um das Gestalten einer nachhaltigen Zukunft vorantreiben und im Sinne der Elektromobilität bzw. der Energiewende bemerkenswerte Beiträge leisten.
Johann Tomforde - ein Vordenker mitten in der Verbrennerära
Johann Tomforde ist Jahrgang 1946. Den Großteil seiner beruflichen Karriere hat er also in der absoluten Blütezeit des Verbrennungsantriebs zugebracht. Thematisch war Tomforde seiner Zeit jedoch immer deutlich voraus. Zwar startete er als Kfz-Mechaniker und absolvierte danach ein Studium mit den Schwerpunkten Fahrzeugtechnik und Design, machte aber bereits in seiner Abschlussarbeit 1969 klar, dass er ein Vordenker ist: Seine Lösung für die Mobilität der Zukunft – angepeiltes Jahr war damals 1984 – war der ‚Tomforde Electric City Car‘, kurz: TECC. Dieses Fahrzeug war für zwei Personen konzipiert, sollte das Fahren und Parken in der Stadt erheblich vereinfachen und zudem elektrisch angetrieben sein.
Treibende Kraft bei Mercedes in Stuttgart
Mit dem Abschluss und dieser starken Vision in der Tasche bewarb sich Tomforde bei unterschiedlichen Automobilherstellern. Er entschied sich letztendlich für Daimler-Benz (heute Mercedes-Benz) und startete 1970 gleich in der Abteilung, die die Entwicklung künftiger Fahrzeugkonzepte verantwortete. Seine Idee eines kleinen, wendigen und zugleich sicheren Autos für die Kurzstrecke hatte seinen Vorgesetzten damals sofort überzeugt.
„Mein Motto lautete immer: Lieber einmal schuldig sein für etwas, was gut ist, als dreimal zu viel gefragt.“
Tomforde war im Stuttgarter Konzern im Laufe der Jahre mit unterschiedlichen Projekten betraut und entwickelte sich als Generalist, der über den Tellerrand einzelner technischer Aufgaben hinausblickte, zu einer geachteten Stimme im Konzern. Seine Idee eines elektrischen Stadtflitzers verfolgte er trotz des großen Erfolgs von Mercedes mit Verbrennungsmotoren in jener Zeit immer weiter. Tomforde zeigte sich dabei hartnäckig: Er experimentierte schon früh mit unterschiedlichen Batterietechnologien und trieb als Professor an der Hochschule für Gestaltung in Pforzheim auch seine Studierenden unermüdlich an, Problemstellungen von Grund auf neu anzugehen und es sich nicht nur mit Verbesserungen gemütlich zu machen.
Einer der Schöpfer des Smart
Anfang der 90er Jahre war die Zeit endlich reif für die Umsetzung eines Kleinstfahrzeugs. Tomforde übernahm bei Mercedes das Projekt, aus dem später der weltweit bekannte Smart hervorging und für das er bereits mehr als 20 Jahre zuvor den Grundstein legte. Auch wenn der Zweisitzer in seiner ersten Generation mit einem Ottomotor produziert wurde, „war er nie als Verbrenner gedacht“, so Tomforde. In den 2000ern folgte dann endlich die Elektrifizierung. Heute ist die gesamte Produktpalette der Marke ausschließlich batterieelektrisch gestaltet.
Seit vielen Jahren schon fährt Tomforde natürlich auch privat elektrisch. Seine Wallbox ist mittlerweile acht Jahre alt und nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik. Die brandneue KeContact P40-Wallbox dürfte ihn auch deshalb sehr gefreut haben – wir von KEBA können damit einem wahren Pionier der Elektromobilität Danke sagen.