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    Winkelmesser von KEBA begeistert renommiertes Landtechnik-Unternehmen

    Ein innovatives Unternehmen setzt auf eine innovative Lösung

    11.9.2019

    Der deutsche Landmaschinenhersteller RAUCH setzt bei der Blechteilefertigung seit kurzem auf den automatischen Winkelmesser vom österreichischen Industrieautomationsexperten KEBA. Dabei schätzt das international renommierte Landtechnik-Unternehmen vor allem die Flexibilität, die dieses innovative Gerät ermöglicht.

    Die im Familienbetrieb geführte Firma RAUCH, ein weltweit agierender Hersteller von Land- und Kommunaltechnik, ist ein Unternehmen, das immer schon auf Innovationen setzte. 400 nationale und internationale Patente und Patentanmeldungen sowie zahlreiche Auszeichnungen sprechen für sich.

    RAUCH hat den KeMes Winkelmesser von KEBA bei der Blechbearbeitung seit einiger Zeit in Verwendung und zeigt sich durchwegs begeistert. „Von Beginn an hat mich die Messtechnologie – das berührungslose Messen – und die Flexibilität, die dadurch entsteht, angesprochen. Unsere Mitarbeiter müssen nun den Blechteil für die Winkelkontrolle nicht mehr weglegen. Man sieht bereits während des Biegens bzw. direkt im Aufwärtshub der Maschine, ob der Winkel passt.“, so Martin Herrmann, Schichtleiter der Mechanischen Bearbeitung bei RAUCH. „Dieser Winkelmesser ermöglicht uns eine im Arbeitsprozess gleichbleibende Qualitätskontrolle.“

    Ein besonderer Zugewinn ist das Lasermessgerät auch für jene Kollegen, die an der automatischen Biegezelle tätig sind und die vom Roboter gebogenen Teile zur Qualitätssicherung auch manuell nachkontrollieren müssen. Hier verschafft die Funktionsweise des neuen Winkelmessers den Mitarbeitern einen großen ergonomischen Vorteil. Dazu Martin Herrmann: „Meine Kollegen können beim Messen der großen, teilweise sehr schweren am Roboter gefertigten Teile nun freier da stehen. Sie befanden sich nämlich bei der Winkelkontrolle sehr oft unter der schwebenden Last und konnten den zu vermessenden Bereich nur schlecht einsehen. Mit KeMes kann eine ‚Blindmessung‘ einfach durchgeführt und der Winkelwert danach bequem am Display abgelesen werden.“

    Die Blechbearbeitung nimmt beim Landmaschinenhersteller eine zentrale Rolle ein, ist das Biegen bzw. Umformen doch meist einer der ersten Arbeitsschritte bei der Herstellung der Maschinen mit bis zu 36 Meter Arbeitsbreite. Das Einhalten von Winkelmaßen ist dabei vor allem in Hinblick auf die nachfolgenden Arbeitsschritte besonders wichtig.

    Mehr Sicherheit für die Blechteilekontrolle

    Mit der Verwendung des neuen Winkelmessers hat sich bei RAUCH auch die Qualitätskontrolle verbessert.„Bei der Fertigung von kritischen Komponenten muss jedes einzelne Teil genau kontrolliert werden, weil nur Gutteile weiter verwendet werden können. Mit KeMes an der Maschine haben wir nun mehr Sicherheit für diese 100%- Kontrolle und dadurch auch einen stabilen Serienprozess.“, so Martin Herrmann.

    Mittlerweile sind bei Firma RAUCH bereits zwei Winkelmesser von KEBA im Einsatz: „Wir haben die neuen Messgeräte gut in unsere Arbeitsprozesse integriert. Eines der Geräte ist fixer Bestandteil des Equipments unserer automatischen Biegezelle. Das zweite Gerät kommt an unseren konventionellen Abkantpressen zum Einsatz – vor allem bei der Produktion von Teilen, die im weiteren Verlauf prozesssicher zusammengeführt werden sollen.“

    Qualitätssicherung hat bei der Herstellung der Hightech-Produkte von RAUCH einen besonders hohen Stellenwert und ein verlässliches Winkelmesssystem ist dabei unerlässlich – ganz im Sinne das RAUCH Slogans „Wir nehmen’s genau.“

    Dieser Beitrag erschien in der BLECH-Ausgabe 5 | 2019.

    Den vollständigen Artikel finden Sie hier zum Download sowie auf blechonline.de

    Zeitsparende Qualitätssicherung: Die Winkelkontrolle erfolgt im laufenden Produktionsprozess

    Im handgeführten Betrieb können mit diesem Messgerät sogar „Überkopfmessungen“ schnell und einfach durchgeführt werden.

    Martin Herrmann, Schichtleiter Mechanische Bearbeitung bei RAUCH

    Verlässliche Qualitätskontrollen sind bei den Maschinen mit bis zu 36 m Arbeitsbreite unerlässlich.

    © RAUCH