Von A wie Aufzüge bis Z wie Zutritt

Barrierefreiheit in der SB-Zone

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Person im Rollstuhl nutzt das Zugangssystem KeBin vor einem modernen Glasgebäude.
Eine barrierefreie SB-Zone ist weit mehr als die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben. Sie bietet die Chance, allen Menschen einen möglichst selbstständigen und einfachen Zugang zu Bankdienstleistungen zu ermöglichen. Lesen Sie in diesem Artikel, was für eine barrierefreie SB-Zone beachtet werden sollte.

Der Eingangsbereich und die Gestaltung der SB-Zone entscheiden darüber, ob Angebote sicher, verständlich und ohne fremde Hilfe genutzt werden können. Ein durchdachtes Filialdesign berücksichtigt deshalb unterschiedliche körperliche, sensorische und kognitive Voraussetzungen ebenso wie vorübergehende oder situationsbedingte Bedürfnisse.

Davon profitieren nicht nur Menschen mit Einschränkungen, sondern beispielsweise auch ältere Personen, Schwangere, Eltern mit Kinderwagen, Menschen mit vorübergehenden Verletzungen oder Kund:innen, die digitale Services und Automaten möglichst intuitiv nutzen möchten. Eine zugängliche Gestaltung schafft damit einen Mehrwert für alle.

Mit dem European Accessibility Act (EAA), der seit dem 28. Juni 2025 Anwendung findet, hat das Thema für Banken zusätzlich an Bedeutung gewonnen. Der EAA definiert Barrierefreiheitsanforderungen für bestimmte Produkte und Dienstleistungen. Dazu zählen unter anderem digitale Angebote, Finanz- und Banking-Dienstleistungen sowie Selbstbedienungsterminals.

Ausreichend Platz und gute Orientierung

Barrierefreier Zutritt mit dem KeBin S10

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  • Unabhängig von ihrer Mobilität müssen Kund:innen die SB-Geräte gut erreichen und bedienen können. Menschen im Rollstuhl, Personen mit Rollator oder Eltern mit Kinderwagen benötigen ausreichend Bewegungsfläche, um sich sicher in der SB-Zone zu bewegen und vor den Geräten positionieren zu können.

  • Darüber hinaus sollten Rampen, Treppenlifte oder Aufzüge dort eingesetzt werden, wo Höhenunterschiede bestehen. Taktile Elemente, Bodenleitsysteme und klare Orientierungshilfen unterstützen insbesondere blinde und sehbehinderte Menschen dabei, sich eigenständig zurechtzufinden.

Beschriftungen und Hinweise

Beschriftungen, Hinweisschilder und Notfallinformationen sollten gut sichtbar und leicht verständlich sein. Eine ausreichend große Schrift, hohe Kontraste und klare Symbole erleichtern allen Kund:innen die Orientierung. Für blinde und sehbehinderte Menschen sind alternative Beschriftungen, beispielsweise in Brailleschrift, ein wichtiger zusätzlicher Bestandteil einer zugänglichen SB-Zone.

SB-Geräte

Hauptaugenmerk liegt bei der Barrierefreiheit natürlich auf den Geräten, die Ihre Kund:innen tagtäglich bedienen. Hier ist es ebenfalls wichtig, auf eine einfache Bedienung und klare Benutzerführung zu achten. Außerdem sollten sämtliche Bedieneinheiten auf einer leicht zugänglichen Höhe angebracht werden.

Je nach Branche ergeben sich weitere Punkte, die beachtet werden sollten:

  • Bankfiliale
    Setzen Sie bei der Anschaffung von Cash Recyclern auf unterfahrbare Modelle. Das macht die Geräte wesentlich angenehmer in der Bedienung für Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator. Unsere Cash Recycler der evo-Serie fügen sich perfekt in jede Filiale ein und bestechen nicht nur durch ihre einfache und intuitive Bedienung, sondern sind auch optisch ein echtes Highlight.

    Auch bei Theken und Schalten ist es für viele Benutzergruppen hilfreich, wenn diese höhenverstellbar und so an die individuellen Bedürfnisse Ihrer Kund:innen anpassbar sind.

Bequeme Bedienung durch Unterfahrbarkeit

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  • Postdienstleistungen
    In SB-Zonen von Paketdienstleistern muss darauf geachtet werden, dass die Paketstationen von allen sicher bedient werden können. Akustische Signale geben Hinweise, welches Fach gerade geöffnet wurde. Außerdem ist es möglich, softwareseitig eine Comfort Zone einzurichten, also ein Bereich der Paketstation, der innerhalb von bestimmten Greifhöhen liegt.

Bürgerservice für alle

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  • Öffentliche Verwaltung
    Nicht zuletzt ist es auch in Bürgerbüros unerlässlich, dass sowohl die analogen als auch die digitalen Angebote für alle Bürger:innen zugänglich sind. Unser Kommunikationsterminal D10, das sowohl in Bankfilialen als auch in der öffentlichen Verwaltung Anwendung findet, wurde von den Inklusionsexpert:innen von myAbility auf Herz und Nieren getestet.

    In einem Usability-Test wurde geprüft, wie leicht das Gerät von verschiedenen Nutzergruppen bedient werden kann und welche Herausforderungen auftreten. Lesen Sie hier mehr zum Usability-Test.

Sonstige Faktoren

  • Digitale Barrierefreiheit: Websites & Apps, welche zur Bedienung der Geräte notwendig sind, müssen ebenfalls barrierefrei sein. Achten Sie auf ausreichend hohe Kontraste, Alternativtexte bei Bildern und Grafiken sowie auf die Vorlesbarkeit durch Screen Reader.

  • Die SB-Zone sollte regelmäßig gewartet und überprüft werden, um die Barrierefreiheit sicher zu stellen. Achten Sie beispielsweise darauf, dass nichts im Weg steht und alle Geräte frei zugänglich sind – auch Ihr Personal sollte dahingehend geschult werden.

  • Manche Kund:innen sind auf Assistenzhunde angewiesen. Achten Sie auch auf das Wohlbefinden der Vierbeiner und stellen Sie – gerade im Sommer – Trinknäpfe mit frischem Trinkwasser zur Verfügung.

Sie sehen: Bei der Einrichtung einer SB-Zone gibt es eine Reihe an Faktoren zu beachten, damit sich Ihre Kund:innen wohlfühlen und ihre Transaktionen problemlos erledigen können. Gerne stehen wir Ihnen dabei beratend zur Seite. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

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